Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 1488/12  

 
 
Betreff: Tempo-30-Zone in der Straße Eppendorfer Weg
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:RegA EWi
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude
21.05.2012 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Hamburg-Nord

 

 

RegA EWi              Drucksachen-Nr. 1488/12

              09.05.2012


 

Mitteilung

des Bezirksamtes

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude

21.05.2012

5.5

 


!Titel!


Tempo-30-Zone in der Straße Eppendorfer Weg


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Auf Grund mehrerer Schreiben eines Anliegers hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) die Einführung einer Tempo-30-Zone im Eppendorfer Weg zwischen Eppendorfer Landstraße/Lehmweg und Hoheluftchausee im vergangenen Jahr mit folgendem Ergebnis geprüft:

 

Die Einführung einer Tempo-30-Zone im Eppendorfer Weg zwischen Lehmweg und Hoheluftchaussee wurde von den zuständigen Dienststellen erneut geprüft.

 

Nach Aussage des Hamburger Verkehrsverbundes ist die Planung der Buslinie im Eppendorfer Weg (zwischen Eppendorfer Landstraße und Hoheluftchaussee) derzeit zurückgestellt worden. Ob und wann die Planungen wieder aufgenommen werden, lässt sich derzeit nicht absehen.

 

Die Einführung einer Tempo-30-Zone wird daher befürwortet. Voraussetzung ist allerdings, dass bauliche Veränderungen an der Straße vorgenommen werden, um den Charakter einer Verkehrsberuhigung zu unterstützen.

Ob und wann eine Umsetzung zur Tempo-30-Zone erfolgt, liegt neben der Finanzierung in der Zuständigkeit des Bezirksamtes. “

 

Der Eppendorfer Weg ist eine Sammelstraße und verbindet die Eppendorfer Landstraße mit der Hoheluftchaussee. Die Verkehrsstärke beträgt gemäß der Verkehrszählung aus dem Jahre 2008 an Werktagen (Mo-Fr) 7.000 Kfz/Tag.

 

Der Eppendorfer Weg ist im östlichen Abschnitt zwischen Eppendorfer Landstraße und Löwenstraße Einbahnstraße. Hier wird überwiegend beidseitig in Schrägparkständen geparkt. Am Knotenpunkt Eppendorfer Weg / Löwenstraße sind Fußgängerüberwege angeordnet.

 

Zwischen Löwenstraße und Hoheluftchaussee wird der Eppendorfer Weg im Zweirichtungsverkehr befahren. Am Knoten Falkenried befindet sich eine Lichtsignalanlage. Die Fahrradfahrer werden zum Teil auf separaten Radwegen geführt.

 

Die anliegenden Straßen gehören bereits zu Tempo-30-Zonen. Die abgehende nördliche Löwenstraße, die Kremper Straße, die Neumünstersche Straße und die Heider Straße sind zudem Einbahnstraßen.

 

Die Fahrbahn zwischen Löwenstraße und Hoheluftchaussee ist mind. 7,00 m breit und mit einer Mittellinie markiert. In diesem Abschnitt wird auf der südlichen Seite überwiegend in Schrägparkständen geparkt. Auf der nördlichen Seite wird zwischen Löwenstraße und Falkenried in Längsrichtung auf dem Gehweg geparkt. Im Abschnitt zwischen Falkenried und Hoheluftchaussee wird wieder schräg geparkt.

 

In allen beschriebenen Abschnitten des Eppendorfer Weges befindet sich auf beiden Straßenseiten zumeist mehrgeschossige Wohnbebauung mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und ähnliches im Erdgeschoss. Der angrenzende Privatgrund wird in einigen Abschnitten des Eppendorfer Weges öffentlich genutzt.

 

So wie sich die Situation darstellt sind aus straßenverkehrsbehördlicher und straßenbaulicher Sicht sehr umfangreiche Umbauten vor der Einführung der Tempo-30-Zone notwendig.

 

Es müsste der Knotenpunkt Eppendorfer Weg/Löwenstraße umgebaut werden. Die Ampelanlage am Knotenpunkt Eppendorfer Weg/Falkenried müsste abgebaut und der Knotenpunkt umgestaltet werden. Es sind zahlreiche Verkehrszeichen und Markierungen zu ändern. Um die Fahrbahn verkehrlich zu beruhigen/einzuengen sind ggf. noch weitere Umbauten erforderlich. Nach einer groben Kostenschätzung belaufen sich die Umbaukosten auf mind. 400.000 EUR.

 

Eine Finanzierung ist derzeit nur aus dem Titel 1541.741.51 „Neu-, Um- und Ausbau von Straßen“ möglich. Hier stehen jährlich Haushaltsmitteln in Höhe von 100.000 EUR zur Verfügung, dessen Verwendung durch Beschlussfassung der Bezirksversammlung gebunden ist.


 

Beschlussvorschlag

 


Um Kenntnisnahme wird gebeten.


 

 

Harald Rösler


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen