Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 2181.1/12  

 
 
Betreff: Tempo 30 vor der Schule in der Alsterdorfer Straße von der Bussestraße bis zum Winterhuder Marktplatz und Bessere Sichtbarkeit der Bedarfsampel
Stellungnahme der Polizei Hamburg
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
  Aktenzeichen:HA
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude
25.02.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude
25.03.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Anlage/n

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Hamburg-Nord

Bezirksversammlung

 

HA              Drucksachen-Nr. 2181.1/12

              23.01.2013


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Hauptausschuss

04.12.2012

8.9

Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude

25.02.2013

9.1

Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude

25.03.2013

4

 


!Titel!


Tempo 30 vor der Schule in der Alsterdorfer Straße von der Bussestraße bis zum Winterhuder Marktplatz und Bessere Sichtbarkeit der Bedarfsampel

Stellungnahme der Polizei Hamburg


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 19.11.2012 mit dem o.g. Thema befasst und als interfraktionellen Antrag einstimmig die folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei der zuständigen Stelle dafür einzusetzen, dass eine Tempo 30-Zone vor der Schule werktags von 6.00 bis 22.00 Uhr eingerichtet wird. Des weiteren soll die Sichtbarkeit der Bedarfsampel für die Autofahrer verbessert werden.“

 

Begründung:

Die Grundschule ist in zweiter Reihe erbaut und durch die zurückversetzte Lage im Straßenraum nicht wahrnehmbar.

Keine offiziellen Verkehrsschilder verweisen auf die Schule - nicht einmal ein Achtung-Kinder-Schild.

Alle angrenzenden Straßen (Himmelstraße, Lattenkamp, Lattenkampstieg) sind reine Wohngebietsstraßen und bestehende Tempo-30-Straßen.

Die katholische Schule St. Antonius (Alsterdorfer Str. 73-75) hat vom Efeuweg bis zur Bussestraße nun bereits seit mehreren Jahren eine Verkehrsberuhigung der Alsterdorfer Straße in der geforderten Form erwirkt.

Hohes Verkehrsaufkommen vor 8.00 Uhr durch den Berufsverkehr und durch Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen müssen. Obwohl in der Grundschule Alsterdorfer Straße 39 die meisten Kinder zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad kommen, werden viele Kinder in die katholische Schule mit dem Auto gebracht, da diese Schule ein großes Einzugsgebiet bedient.

Insbesondere junge Schüler besuchen die Grundschule Alsterdorfer Str. 39; der Jahrgang 1 ist dreizügig, die anderen Jahrgänge sind zweizügig. Die Schule ebenso wie die meisten Familien befürworten, dass die Kinder den Schulweg alleine bewältigen. So trifft gerade morgens zwischen 7.30 und 8.00 Uhr ein hohes Aufkommen von zum Teil sehr jungen Schülern auf Autofahrer mit

angespanntem Fahrverhalten.

Die Bedarfsampel vor dem Schulzugang wird von ca. der Hälfte der Schüler benutzt. Obwohl sie ein sicheres Überqueren der Fahrbahn ermöglichen soll, birgt sie zahlreiche Gefahren.

Folgende kritische Situationen, in denen Autofahrer die rote Ampel übersehen haben,

wurden in der letzten Zeit von mehreren Eltern beobachtet bzw. erlebt:

Autofahrer, die von der Himmelstraße nach rechts auf die Alsterdorfer Straße einbiegen, sind durch das Einfädeln in den Verkehr so abgelenkt, dass sie die rote Fußgängerampel nicht bemerken und weiterfahren.

Autofahrer auf der Alsterdorfer Straße sind durch die enge Straße, parkende Autos und eventuell von recht aus der Himmelstraße einfahrende Autos so abgelenkt, dass sie die rote Ampel nicht bemerken.

Trotz regelmäßigem Verkehrstraining verlassen sich Grundschulkinder leider häufig auf ihre grüne Ampel.

 

Die Tempo-30-Zone / Achtung Schule / werktags 6-22h würde die Schule für den Verkehrsteilnehmer im Straßenraum sichtbar machen. Die dort notwendige aufmerksame Fahrweise würde gesetzlich eingefordert werden.

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung einstimmig.

 

Die Stellungnahme der  Polizei Hamburg ist als Anlage beigefügt.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis und überweist die Vorlage in den zuständigen Regionalausschuss.

 

 

Dagmar Wiedemann

 

 

Der Hauptausschuss hat die Drucksache in seiner Sitzung am 05.02.2013 in den Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude überwiesen.


 

 

 


 

 

Anlage/n:

3 Darstellungen der Lage

Stellungnahme der Polizei Hamburg

Stellungnahme der Behördenleitung der Behörde für Inneres und Sport