Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 21-0018  

 
 
Betreff: Engpass in der unteren Ohlsdorfer Straße entlasten!
Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
  Aktenzeichen:123.50-04
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung
20.06.2019 
Sitzung der Bezirksversammlung (konstituierende Sitzung)      
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude
19.08.2019    konstituierende Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 08.04.2019 mit dem o.g. Thema auf Grundlage eines Antrages der DIE LINKE-Fraktion befasst und einstimmig die nachfolgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

„Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, sich beim LSBG dafür einzusetzen, dass die Verkehrssituation an der unteren Ohlsdorfer Straße geprüft wird und Lösungen erarbeitet werden, die keinen Verdrängungsverkehr in die Wohngebiete erzeugen.“

 

Begründung:

Die Ohlsdorfer Straße wird durch den Durchgangsverkehr zur Innenstadt besonders in den verkehrsreichen Abend- und Morgenstunden in beide Richtungen sehr stark befahren von PKW, Transportern, Kleinlastern sowie größeren LKW. Außerdem führen zwei Buslinien durch diese Straße.

Die Straße verengt sich ab der Einmündung Himmelsstraße bis zum Winterhuder Markt.  Einen Radweg gibt es auf diesem Teilstück nicht. Der Fußweg in Richtung Winterhuder Markt vom Jahrring kommend ist an dieser Stelle sehr schmal und deshalb durch ein Gitter von der Fahrbahn getrennt.  Da die Straße ebenfalls sehr eng ist, fahren Radfahrer häufig auf dem Gehweg, um sicherer zu sein und beeinträchtigen die FußgängerInnen vor allem mit Rollator oder Kinderwagen.

Die Wohnhäuser sind dicht an die Straße heran gebaut und die AnwohnerInnen sind durch den großen Verkehrslärm und die starke Luftverschmutzung sehr belastet.

Diese Situation sollte großräumig untersucht werden, um Lösungen zur Beschränkung des Verkehrs zu finden. Angedacht werden könnte eine Tempo-30-Zone und/oder Einbahnstraßenregelungen oder Verbot der Durchfahrt für LKW.

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung einstimmig.

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt wie folgt Stellung:

 

Die Situation der Ohlsdorfer Straße ist bekannt. Es ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei der Ohlsdorfer Straße nicht um eine Hauptverkehrsstraße handelt. Im Hinblick auf den in ganz Hamburg bestehenden Sanierungsbedarf im gesamten Verkehrsnetz und vor dem Hintergrund der bereits laufenden Verkehrsplanungen bzw. laufenden Baumaßnahmen kann hier keine Annahme eines Planungsauftrages mit dem Ziel der kurzfristigen Überplanung des genannten Bereiches realisiert werden.

 


Petitum/Beschluss:

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Dagmar Wiedemann

 


Anlage/n:

 

Keine