Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-6903  

 
 
Betreff: Ampelschaltung Bramfelder Straße Ecke Fuhlsbüttler Straße
Beschlussempfehlung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussempfehlung Ausschuss
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
07.05.2019 
Sitzung des Hauptausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Der Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg hat sich in seiner Sitzung

am 29.04.2019 mit dem o.g. Thema auf Grundlage eines Antrages der SPD- und Grüne-Fraktion befasst und einstimmig die folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

Das Vorsitzende Mitglied der Bezirksversammlung möge sich bei den zuständigen Stellen dafür einsetzen,

  1. die Ampelschaltung an der Bramfelder Straße Höhe Einmündung Fuhlsbüttler Straße dahingehend zu verändern, dass es zu weniger Wartezeiten für den Rad- und besonders den Fußverkehr kommt. Es sollen möglichst die einzelnen Grünphasen so angepasst oder häufigere Grünschaltungen ermöglicht werden, dass eine Querung beider Fahrtrichtungen der Bramfelder Straße möglichst in einem Zug machbar ist.
  2. Mindestens zu den Zeiten des Berufsverkehrs, wenn ohnehin bei jedem Umlauf Fußgänger*innen und Radfahrende zu erwarten sind, soll an der genannten Ampel nicht länger Grün „erbettelt“ separat werden müssen. Es soll hier Grün werden, wenn der parallel laufende Kfz-Verkehr ebenfalls Grün hat.

Begründung

Wo Bramfelder Straße und Fuhlsbüttler Straße zusammentreffen, verläuft die Querung für Fußgänger*innen und Radfahrende geteilt über zwei Inseln zwischen den beiden Fahrtrichtungen der Bramfelder Straße bzw. einem freien Rechtsabbieger (s. Anlage).

Die Ampeln sind als „Bettelampel“ geschaltet. Zunächst erhält Grün, wer von der Fuhlsbüttler Straße Richtung Lämmersieth quert. Zeitverzögert wird danach der zweite Teil der Querung Grün geschaltet, so dass eine Querung in einem Zug möglich ist.

Diese Schaltung hat aber zur Folge, dass es Radfahrer*innen und Fußgänger*innen, die in umgekehrter Richtung queren wollen, es nur mit größter Mühe gelingt. In einem Zug auf die andere Straßenseite zu erreichen. Während Radfahrende dies geradeso schaffen können, ist das für zu Fuß*gängerinnen und insbesondere Menschen, die mobilitätseingeschränkt sind, fast unmöglich.

Viele Fußgänger*innen und manche Radfahrer*innen müssen demzufolge auf der verkehrumtosten Mittelinsel in Lärm und Abgasen ausharren, bis sie endlich im nächsten Ampelumlauf komplett die Bramfelder Straße queren können.

 


Petitum/Beschluss:

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.

 

 


Anlage/n:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Querung ist kaum in einem Zug zu schaffen.