Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-6867  

 
 
Betreff: Krugkoppelbrücke für den Verkehr freigeben
Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
  Aktenzeichen:123.50-04
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
07.05.2019 
Sitzung des Hauptausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 18.03.2019 mit dem o.g. Thema auf Grundlage eines CDU-Antrages und eines Alternativ-Antrages befasst und in alternativer Abstimmung mit den Stimmen der SPD-, Grüne- und DIE LINKE-Fraktion die folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

„Der Regionalausschuss bittet um die Beantwortung folgender Fragen durch die zuständigen Behörden:

 

1. Zu welchem Zeitpunkt werden die Sanierungsarbeiten an der Krugkoppelbrücke  abgeschlossen sein und wann sollen die weiteren Bauarbeiten beginnen?

 

2. Ist eine zwischenzeitliche Öffnung der Brücke möglich und falls ja, für welchen Zeitraum?

 

3. Ist eine Öffnung der Brücke hinsichtlich der Kosten und fachlich sinnvoll?"

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt hierzu wie folgt Stellung:

 

Zu 1.:

Die Sanierungsarbeiten an der Krugkoppelbrücke werden voraussichtlich in der 17. Kalenderwoche beendet sein. Die Grünanlagen werden in der Zeit von Juni bis Oktober des Jahres 2019 wieder hergestellt.

 

Zu 2.:

Eine zwischenzeitige Brückenöffnung für motorisierten Verkehr ist nicht möglich, da vor bzw. nach der Brücke während der gesamten Bauzeit vollflächig Straßenbauarbeiten im Fahrbahnbereich durchgeführt werden.

 

Zu 3.:

Eine Öffnung der Brücke ist aus wirtschaftlicher und fachtechnischer Sicht nicht sinnvoll und umsetzbar, da der Umbau der Straßenverkehrsflächen in diesem Abschnitt, außerhalb der Brücke “Krugkoppel und Fernsicht“, unter Vollsperrung erfolgt. Eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn war bauverfahrenstechnisch und unter Einhaltung der Sicherheitsanforderungen zum Schutz der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie der Baustellenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nicht möglich. Die Vollsperrung wurde mit den zuständigen Dienststellen der Polizei, Verkehrsdirektion und Koordinierungsstellen abgestimmt.

 


Petitum/Beschluss:

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Dagmar Wiedemann

 


Anlage/n:

Keine