Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-6826  

 
 
Betreff: Wegeverbindung Lerchenfeld-Richardstraße
Antrag der CDU-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
  Aktenzeichen:123.70-34
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg
29.04.2019 
Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg zurückgezogen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Im Gebiet zwischen dem Lerchenfeld und der Richardstraße entlang der Oberaltenallee bis zur Uferstraße hat sich in den letzten Jahren durch verschiedene neue Bebauungspläne viel verändert. Eine große Zahl neuer Bürger ist in dieses Quartier gezogen und es bedarf guter Wegeverbindungen, die zum Teil noch in der Entstehung sind. Eine neue Wegeverbindung wird sehr gut angenommen, nämlich die entlang dem U-Bahnviadukt zwischen der Leo-Leistikow-Allee und dem Lerchenfeld entlang dem Martha-Muchow-Weg und der Stichstraße Finkenau. Für viele ist dieser Fußweg der direkte Weg zur U-Bahn-Station Mundsburg. Leider endet dieser Weg hinter der Leo-Leistikow-Allee, was sehr bedauert wird, denn anderenfalls könnten auch der Bahnhof Hamburger Straße und die Sportplätze am Klinikweg zu Fuß jenseits des Autoverkehrs erreicht werden.

 

Der jetzige Fußweg entlang der Oberaltenallee in Richtung Barmbek ist für das zunehmende Fußgängeraufkommen nicht geeignet:

 Er verläuft entlang einer vielspurigen Magistrale

 Er ist viel zu schmal

 Er ist nicht barrierefrei

 

Der Wunsch nach qualitativ guten Fußwegverbindungen gerät immer mehr in den Fokus und bisher ist leider nicht geplant, den Fußweg entlang des U-Bahn Viadukts in Richtung Richardstraße fortzusetzen.

 

Um die Wegeverbindung realisieren zu können, müsste Planrecht geschaffen werden und Grunderwerb von Privat getätigt werden (siehe DS 20-6459). Trotz dieser Hemmnisse braucht das neue Quartier diese Wegeverbindung.  Um diese Notwendigkeit zu realisieren, sollten jetzt die nötigen Schritte in die Wege geleitet werden.


Petitum/Beschluss:

Vor diesem Hintergrund wird die Bezirksverwaltung gebeten:

 

- die notwendigen Schritte einzuleiten, um hier Planrecht zu schaffen,

- zu prüfen, inwieweit Grunderwerb von Privat getätigt werden muss und welche Kosten entstehen,

- zu prüfen, wie das Vorhaben finanziert werden kann.

 

 

 

Dagmar Rams     Elisabeth Voet van Vormizeele

 

 


Anlage/n:

 

Keine