Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-4550  

 
 
Betreff: Bezirkliches Radverkehrskonzept umsetzen –
Nadelöhr am Heidberg beseitigen
gemeinsamer Antrag der SPD- und Grünen-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:gemeinsamer Antrag
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel -
03.07.2017 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Die Straßen Anita-Sellenschloh-Ring und Fritz-Schumacher-Allee werden durch einen gemeinsamen Fuß- und Radweg verbunden, der für Kraftfahrzeuge (Kfz) gesperrt ist. Dieser Weg ist mit grobem Kopfsteinpflaster befestigt, was für Radfahrende, aber auch für Menschen mit Rollator, Kinderwagen oder Fahrradanhänger sehr unkomfortabel ist.

Der genannte Weg verläuft genau zwischen der Stadtteilschule Heidberg und dem Gymnasium Heidberg hindurch. Daher wird er intensiv von Kindern genutzt, die oftmals mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Zudem ist der Weg als Teil der Bezirksroute 6 im bezirklichen Radverkehrskonzept vorgesehen. Über diese Bezirksroute können die Bürgerinnen und Bürger aus Richtung Anita-Sellenschloh-Ring über die Fritz-Schumacher-Allee, den Wördenmoorweg und den Eberhofweg den Langenhorner Markt erreichen. Dies ist eine auch für unsichere Radler akttraktive Verbindung, weil man so den Langenhorner Markt erreichen kann, ohne dabei mit viel Kfz-Verkehr konfrontiert zu sein. Alternativ kann auch von der Fritz-Schumacher-Allee über Olenland und den Weg 262 an der Straße Moorreye die Veloroute 4 erreichen werden, die – sobald fertiggestellt – die Radelnden komfortabel nach Fuhlsbüttel, Alsterdorf oder noch weiter in Richtung Stadtzentrum bringen kann.

 

 

 


Petitum/Beschluss:

 

  1. Der Weg zwischen Anita-Sellenschloh-Ring und Fritz-Schumacher-Allee wird hinsichtlich seiner Eignung als bezirkliche Radroute aufgewertet. Insbesondere sollte das Kopfsteinpflaster durch einen glatteren Belag, z.B. Asphalt ersetzt werden.
  2. Es wird zudem geprüft, ob statt des Fahrradsperrgitters an der Einmündung in den Anita-Sellenschloh-Ring eine fahrradfreundlichere Lösung gefunden werden kann, die auch mit Fahrradanhänger passierbar ist.
  3. Die Maßnahme wird mit einer Kostenschätzung auf die Liste der zu priorisierende Tiefbauprojekte gesetzt.


Für die SPD-FraktionFür die GRÜNE Fraktion

Thomas KegatCarmen Wilckens

Jörg W. LewinThorsten Schmidt

 


Anlage/n:

Grafik auf der Basis eines Auszug aus dem bezirklichen Radverkehrskonzept