Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-4308  

 
 
Betreff: Raser in der Sierichstraße stoppen, Lebensqualität der Anwohner erhöhen
Stellungnahme der Polizei Hamburg
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
  Aktenzeichen:123.50-04
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung -
11.05.2017 
Sitzung der Bezirksversammlung (offen)   
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude -
29.05.2017 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 27.03.2017 mit dem o.g. Thema auf Grundlage eines Antrages der CDU-Fraktion befasst und einstimmig die folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

„Der rot-grüne Senat wird aufgefordert, in der Sierichstraße „Blitzer“ zu installieren, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ahnden.“

 

Begründung:

Die Sierichstraße in Hamburg-Winterhude ist als Richtungsstraße eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen der Innenstadt und dem Norden der Stadt und weist eine stadtweite Besonderheit auf: Dort wird zweimal täglich die Fahrtrichtung geändert. Immer häufiger berichten Anwohner allerdings von Rasern, Unfällen und extremem Verkehrslärm. Die vorgesehene Höchstgeschwindigkeit wird oftmals weit überschritten. Die CDU unterstützt daher Initiativen von Bürgern, die sich bemühen, dass die gesetzlich vorgeschriebene Geschwindigkeit in der Sierichstraße von Autofahrern eingehalten wird.

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung einstimmig.

 

Die Polizei Hamburg nimmt hierzu wie folgt Stellung:

 

 Die Errichtung einer stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage ist stets mit hohen

Investitionskosten verbunden. Die hierfür zur Verfügung stehenden Ressourcen werden nach der Unfallbelastung und der herrschenden Gefahrenlage im Rahmen einer Prioritätenabwägung so eingesetzt, dass sie die größtmögliche Wirkung für die Verkehrssicherheit erzielen.

 

Eine Betrachtung der Verkehrsunfalllage lässt in der Sierichstraße keine geschwindigkeitsauffäl-ligen Unfallhäufungsstellen oder andere geschwindigkeitsrelevante Problemlagen erkennbar werden. Im Vergleich mit anderen Ein- und Ausfallstraßen ist die Verkehrsunfalllage sogar eher unauffällig. Die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen in der Sierichstraße entsprechen dem Niveau anderer Hauptverkehrsstraßen.

 

Diese Erkenntnisse rechtfertigen derzeit keine Errichtung einer stationären Geschwindigkeits-messanlage.

 

Die zuständige Verkehrsstaffel Ost ist von mir über das Anliegen informiert worden. Ich habe mit der Verkehrsstaffel vereinbart, dass ab sofort zusätzliche mobile Geschwindigkeitskontrollen im Rahmen der personellen und technischen Ressourcen in der Sierichstraße durchgeführt werden.

 


Petitum/Beschluss:

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Dagmar Wiedemann

 

 


Anlage/n:

 

Keine