Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-3642.1  

 
 
Betreff: Parken in der Jarrestadt, hier Großheidestraße
ergänzte Stellungnahme zu den Bürgerschreiben
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Aktenzeichen:123.70-14Bezüglich:
20-3642
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude -
24.04.2017 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat am 21.11.2016 die Stellungnahme des Bezirksamtes zum Bürgerschreiben „Parken in der Jarrestadt“ (Drs. 20-3642) zur Kenntnis genommen. Ergänzend zur Stellungnahme zum Bürgerschreibens antwortet das Bezirksamt hier nun zur Parkraumoptimierung in der Großheidestraße.

 

Die Großheidestraße von Semperstraße bis Jarrestraße wurde gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats 33 geprüft. Die Breite des Straßenraums in der Großheidestraße beträgt 17,00 m. Die Fahrbahnbreiten und Breiten der Nebenflächen variieren. Der überwiegende Teil des Wohngebietes einschl. der Kirche ist als Ensemble und die einzelnen Gebäude sind größtenteils als Baudenkmal geschützt.

 

Grundsätzlich ist ein Straßenquerschnitt von 17,00 m Breite ausreichend, um wechselseitiges Schrägparken unter 60° einzurichten. Bei Überplanungen des Straßenraums sind insbesondere die Anleiterbarkeit für die Feuerwehr als 2. Rettungsweg von ≤ 9,00 m (s. PLAST 3) und die Barrierefreiheit des Gehweges (Mindestbreite 2,50 m gem. PLAST 10) nach den aktuellen Vorgaben zu beachten. Um wechselseitiges Schrägparken einrichten zu können, muss in den betroffenen Straßenabschnitten der komplette Straßenraum umgebaut werden.

 

Dort wo Schrägparken eingerichtet werden würde, ist die Anleiterbarkeit von der Fahrgasse aus nach heutigen Vorgaben nicht gegeben. Im Vorwege müsste von den jeweiligen Grundstückseigentümern auf dem Privatgrund ein 2. Rettungsweg geschaffen werden. Auch mit Fällungen und Neupflanzungen von Straßenbäumen wäre zu rechnen.

 

Sofern die städebaulichen Belange, der 2. Rettungsweg der Gebäude auf Privatgrund und die Belange des Stadtgrüns berücksichtigt werden können, wäre es evtl. möglich 10 Stellplätze in der Großheidestraße zwischen der Semperstraße und der Jarrestraße einzurichten.

 

Die möglichen zusätzlichen Stellplätze sowie die überschlägig geschätzten Baukosten sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst:

 

Straßenabschnitt

Länge

Aktuelle Stellplätze

mögliche Stellplätze

Stellplatzgewinn

überschlägliche geschätzte Umbaukosten

 

(ca.)

(ca.)

(ca.)

Anzahl

prozentual

 

Semperstraße - Hanssensweg

65 m

19

21

2

10,5%

     300.000,00 €

Hanssensweg - Stammannstraße

165 m

60

60

0

0,0%

wechselseitiges Schrägparken        bereits vorhanden

Stammannstraße - Meerweinstraße

125 m

37

42

5

11,9%

     550.000,00 €

Meerweinstraße - Jarrestraße

115 m

29

32 bis 33

3 bis 4

10,3%

     450.000,00 €

 

Die Umbaukosten von insgesamt 1.300.000 € für bis zu 10 Stellplätze wären aus der Rahmenzuweisung für den Neu-, Um- und Ausbau von Straßen zu finanzieren.

 

 


Petitum/Beschluss:

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Harald Rösler

 


Anlage/n:

 

Keine