Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-4163  

 
 
Betreff: Schreiben eines Anwohners zu den Planungen Maria-Louisen-Straße
Eingabe eines Bürgers
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.70-14
Federführend:Interner Service Beteiligt:D1 - Dezernat Steuerung und Service
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude -
27.03.2017 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Ein Schreiben mit folgendem Inhalt wurde dem Bezirksamt Hamburg-Nord zugesandt:

 

  1. Mit Eingang am 20. März 2017 bei unserer Hausverwaltung Kuhn Verwaltung- und Vertriebs GmbH ist die Hausgemeinschaft Maria Louisen Str. 120 seitens des Landesbetriebs Immobilienmanagement und Grundvermögen zum ersten Mal förmlich mit den Veränderungen an der Maria-Louisen-Str. konfrontiert worden. Mit diesem Schreiben wird die förmliche Teilkündigung einer Teilfläche des vor dem Haus-Maria-Louisen-Str. 120 befindlichen Grundstücks im Eigentum der Stadt ausgesprochen.

 

Hierzu stelle ich fest, dass aufgrund einer Eigeninitiative der Eigentümer und Bewohner die Pläne durch Bezirksvertreter sachverständig kommuniziert und erläutert wurden - wenige Tage vorher und nach offenkundigem Abschluss der Planungen.

 

Eine effektive Bürgerbeteiligung sieht anders aus, zumal Vertragsverhältnisse zwischen Stadt und Eigentümern der Maria-Louisen-Str. 120 betroffen sind. Um so wichtiger ist es, jetzt mit offenem Ohr die aus der praktischen Lebenserfahrung gewonnenen Hinweise aufzunehmen.

 

  1. Die vorgesehene Verbreiterung des Bürgersteigs zwischen Barmbeker Strasse und Johanneum ist nicht nur undurchdacht, sie erzeugt ohne Not einen weiteren unfallträchtigen Gefahrenpunkt.

Die Verbreiterung wird vor dem städtischen Grundstück vor den U-Bahn-Überführung abrupt zurückgenommen und enggeführt. Der Fußweg wird wieder verengt und damit eine „Schikane“ erzeugt. Ein neuer Unfallpunkt entsteht.

 

  1. Damit steht in Frage, ob die vorgesehene Verbreiterung in der Tat erforderlich ist; eine geringere Verbreiterung wird den Übergang an der Engführung entschärfen. Die vorgesehene Verbreiterung führt zu einer „Autobahn“, auf der sich zu Schulbeginn - wie schon jetzt - Radfahrer tummeln, gerade auch auf der falschen Richtung. 

 

  1. Die Planer haben sich bei der Parkplatzvernichtung für eine Radikallösung entschieden. Eine Politik des effektiven Interessenausgleichs kann ohne weitere Schwierigkeiten aus den jetzt vorgesehenen 4 (vier!) Parkplätzen zumindest 6 machen - was auch schon den Rückbau von effektiv fünf Parkplätzen bedeutet. Gegenwärtig gibt es 11 Parkplätze hier.

 

  1. r die Akzeptanz der Maßnahmen ist ein Übergang zu einem „Anwohnerparken“ mit gezielter Berechtigung sehr hilfreich.

 

 


Petitum/Beschluss:

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

 

Harald Rösler

 


Anlage/n:

 

Keine