Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-3047  

 
 
Betreff: Beleuchtete und winterfeste Zuwegung zur Ortsmitte von Groß Borstel für das Neubaugebiet Tarpenbeker Ufer sicherstellen
Status:öffentlichDrucksache-Art:gemeinsamer Antrag
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel -
06.06.2016 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Südwestlich der Tarpenbek im Stadtteil Groß Borstel entstehen in den kommenden Jahren im Neubaugebiet „Tarpenbeker Ufer“ am ehemaligen Güterbahnhof Lokstedt 750 neue Wohneinheiten, die hinsichtlich der Fußgänger- und Fahrradverbindungen bisher noch „abseits des gewachsenen Stadtteils Groß Borstel“ liegen. Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes war es immer ein wichtiges Planungsziel, mit diesen rund 2.000 Neubürgerinnen und Neubürgern als potenziellen neuen Kunden die kleine Ortsmitte an der Borsteler Chaussee zu stärken sowie die notwendigen Schülerzahlen für den dauerhaften Fortbestand der örtlichen Grundschule am Brödermannsweg zu sichern.

Um eine direkte Zuwegung in den Stadtteil Groß Borstel zu sichern, sieht der Bebauungsplan die Schaffung einer Brücke zur Fuß- und Radverkehrsanbindung vom Neubaugebiet über die Tarpenbek am Sportplatz des TSV Eppendorf/Groß Borstel vorbei zum Brödermannsweg vor. So kann nicht nur die Schule schnell und unkompliziert erreicht werden, auch die Bushaltestellen am Knoten Borsteler Chaussee/ Köppenstraße sind wie auch die Einzelhandelsgeschäfte entlang der Borsteler Chaussee fußläufig zu erreichen.

Um eine  Wegeverbindung herzustellen, die von Beginn des Bauvorhabens an als attraktiv und sicher von den Neu-Groß Borstelern angenommen wird, ist es unerlässlich, diese Wegebeziehung ganzjährig gut und sicher für alle Bevölkerungsgruppen benutzbar zu gestalten – unabhängig von deren Alter und Gesundheitszustand. Dazu gehört, dass eine verlässliche Räumung von Schnee und Eis sichergestellt wird, ebenso wie die Beseitigung von Laub. Von besonderer Wichtigkeit ist es, dass eine ausreichende Beleuchtung sichergestellt wird. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass dies die zentrale Wegeverbindung für die Kinder aus dem Baugebiet „Tarpenbeker Ufer“ zur benachbarten Carl-Götze-Grundschule  und zum Ortsmittebereich Borsteler Chaussee sein wird. Diese Forderung wurde jüngst auch massiv und einvernehmlich auf der 2. Sitzung des im Rahmen des Beteiligungsprozesses eingesetzten Begleitgremiums erhoben.

 

 


Petitum/Beschluss:

 

Vor diesem Hintergrund möge der Ausschuss vorbereitend für die Bezirksversammlung beschließen:

Das vorsitzende Mitglied wird aufgefordert, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die geplante Fuß- und Radwegeverbindung mit der darin integrierten Fußgängerbrücke über die Tarpenbek zwischen dem Neubaugebiet „Tarpenbeker Ufer“  und dem Stadtteil Groß Borstel ganzjährig barrierefrei, sicher und entsprechend den Lichtverhältnissen auch beleuchtet benutzbar ist. Dies umfasst auch die regelmäßige Räumung von Schnee und Eis sowie Laub.

 

 

Für die SPD-Fraktion              Für die GRÜNE Fraktion

Jörg W. Lewin              Carmen Wilckens

Thomas Kegat              Michae Werner-Boelz

 


Anlage/n:

 

Keine