Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-3040  

 
 
Betreff: Erschließung Martinistraße 95
Stellungnahme des Bezirksamtes
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.50-04
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude -
20.06.2016 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude geändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 21.03.2016 mit o.g. Thematik auf der Grundlage eines interfraktionellen Antrages befasst und einstimmig folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass in Absprache mit dem Bezirksamt Eimsbüttel geprüft wird, ob der Kfz-Verkehr in der Troplowitzstraße von zwei auf einen Geradeausfahrstreifen (in die Martinistraße) zusammengeführt werden kann, um so eine kreuzungsnahe Einfädelung des Radverkehrs in der westlichen Martinistraße zu ermöglichen.

 

Begründung:

 

An der Martinistraße 95 / Ecke Hoheluftchaussee wird zurzeit ein Mehrfamilienhaus samt Tiefgarage gebaut. Die verkehrliche Erschließung dieser Tiefgarage soll über die Martinistraße erfolgen, wofür der öffentliche Straßenraum umgebaut werden muss. Die geplante Verkehrsführung wurde dem Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude am 28.09.2015 erstmalig vorgestellt.

 

Die Mitglieder des Ausschusses sahen die vorgestellte Planung kritisch und fassten einen Beschluss, der unter anderem enthielt, zu prüfen, „ob eine frühere Einfädelung der Radfahrer auf die Fahrbahn der Martinistraße möglich ist“. Dies wurde mit Verweis auf die Verkehrssicherheit abgelehnt, da im westlichen Bereich der Martinistraße die zwei aus der Troplowitzstraße kommenden Fahrstreifen verflochten werden und eine zusätzliche Einfädelung der Radfahrer zu Konflikten führen könnte (Drs. 20-2358). In der Sitzung am 25.01.2016 wurde von einem anwesenden Bürger ein weiterer Vorschlag gemacht, der die Bedenken des Bezirksamtes und der Polizei bzgl. einer früheren Einfädelung ausräumen könnte.

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung einstimmig.

 

Das Bezirksamt nimmt hierzu wie folgt Stellung:

 

Das Bezirksamt Eimsbüttel hat nach Abstimmung mit S1 des LSBG hierzu folgende Stellungnahme abgegeben:

 

Für die Zufahrt Troplowitzstraße ergibt sich bei Einstreifigkeit sowohl morgens als auch nachmittags rechnerisch eine Vollauslastung, wenn man die Festzeitsignalprogramme zugrunde legt. Tatsächlich stellt sich jedoch durch die verkehrsabhängigen Eingriffe der Linienbusse der Linien 5, 20, 25 und 281 z. B. nachmittags statt der erforderlichen Grünzeit von 25 Sekunden nur eine mittlere von 22 Sekunden ein. Durch dieses Defizit und die zufälligen Schwankungen in der Zuflussbelastung käme es zu einem Rückstaus in dieser Zufahrt, der schnell in die Einmündung des Grandwegs zurückreichen würde. Da die Strecke häufig von Rettungsfahrzeugen im Einsatz zum UKE genutzt wird, ist von einem einspurigen Ausbau abzuraten.


Petitum/Beschluss:

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Harald Rösler

 


Anlage/n:

 

Keine