Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-3012  

 
 
Betreff: Unzureichende Beleuchtung im Bereich des U-Bahnhofs Sengelmannstraße/City Nord
Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel -
27.06.2016 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Der Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß-Borstel hat sich in seiner Sitzung am 04.04.2016 mit o.g. Thematik auf der Grundlage eines interfraktionellen Antrages sowie der FDP-Gruppe und der Gruppe Piraten befasst und einstimmig folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

Das Vorsitzende Mitglied der Bezirksversammlung setzt sich bei der zuständigen Fachbehörde dafür ein, dass die Beleuchtung

  1. des Maiglöckchenstiegs zwischen U-Bahnstation Sengelmannstraße und Heilholtkamp und
  2. des Djakartawegs zwischen U-Bahnstation und Sengelmannstraße und des anschließenden Fußweges zum Tessenowweg

verbessert werden.

 

Begründung:

 

Vom Ausgang des U1-Bahnhofs Sengelmannstraße führt ein Abschnitt des Maiglöckchenstiegs zum Heilholtkamp. Er ist von der U-Bahnstation der einzige Verbindungsweg zu den südlichen Bereichen des Stadtteils Alsterdorf, zum Alsterdorfer Markt, zur Stiftung Alsterdorf und zum dortigen Krankenhaus. Er wird dementsprechend von einer großen Anzahl von Bürgern genutzt, darunter auch viele Menschen mit Behinderungen aus dem Bereich der Stiftung Alsterdorf.

Die Beleuchtung des Verbindungsweges wird seit langem von vielen Bürgerinnen und Bürgern als unzureichend empfunden. Auf der einen Seite des Weges befinden sich die unbeleuchteten Gärten der angrenzenden Einfamilienhäuser, auf der anderen Seite befindet sich eine Kita mit Spielgarten, welcher aber nach Einbruch der Dunkelheit bereits geschlossen und ebenfalls unbeleuchtet ist. Zu beiden Seiten des Weges befinden sich Hecken und hohe Bäume. Die zwei dort vorhandenen Pilzleuchten können vor allem im mittleren Abschnitt den Weg nicht hinreichend beleuchten. Diese Beleuchtungssituation beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl und hat in den letzten Jahren vermehrt zu Beschwerden geführt.

Auf der anderen Seite der U-Bahn verläuft der Djakartaweg direkt am Bahndamm entlang zur Lichtsignalanlage an der Sengelmannstraße. Auf der Seite jenseits der Sengelmannstraße verläuft ein Fußweg zur seit langem bestehenden Unterkunft Tessenowweg und dient darüber hinaus für Fußgängerinnen und Fußgänger als Verbindung zwischen U-Bahn und Berufsschule, und der derzeit dort beheimateten Hochschule für Musik und Theater. Auch diese  Verbindungswege sind zum Teil spärlich beleuchtet.

Gerade vor dem Hintergrund der geplanten Aufstockung der Unterkunft Tessenowweg, des geplanten Baus des Pergolenviertels und weiterer geplanter oder bereits im Entstehen begriffener Neubauprojekte in der City Nord (Telekom-Zentrale, Hotel, Ersatz der Postpyramide durch Büro- und Wohnflächen) ist eine Verbesserung der Beleuchtung dringend erforderlich. Vordringlich ist der Djakartaweg von der U-Bahnstation zur Lichtsignalanlage besser zu beleuchten. Zwar sind die genannten Bereiche auch durch die S-Bahn Rübenkamp gut erreichbar. Es ist aber davon auszugehen, dass auch viele der neuen Bewohnerinnen und Bewohner oder dort Beschäftigte die U-Bahn nutzen werden.

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung einstimmig.

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt hierzu wie folgt Stellung:

 

Zu 1.:

Die Überprüfung der Beleuchtungssituation durch den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) ergab, dass die Beleuchtung funktionstüchtig ist und sich in einem gut gewarteten Zustand befindet. Sie entspricht den zum Errichtungszeitpunkt gültigen Hamburger Maßgaben, ist in der Art und Anbringung für diesen Wegetyp in Hamburg vorgesehen und in vielen vergleichbaren Wegen so vorzufinden. Aus Gründen der Gleichbehandlung ist daher eine punktuelle Erhöhung des Beleuchtungsniveaus durch das Stellen von zusätzlichen Masten nicht möglich.

 

 

Zu 2.:

Siehe Antwort zu 1.

 

Darüber hinaus hatte die Überprüfung durch den LSBG zum Ergebnis, dass sich die Anlage des ersten Abschnitts des Djakartawegs (zwischen U-Bahnstation und Sengelmannstraße) am Ende ihrer technischen Einsatzzeit befindet und vom LSBG bis voraussichtlich Mitte des Jahres 2017 erneuert und damit die Beleuchtungssituation verbessert wird. Aufgrund der direkt über dem Weg befindlichen Hochspannungsleitung sind Begrenzungen bei der Höhe der zu verwendenden Masten zu beachten, so dass die Anlage von den in Hamburg üblichen Entwürfen abweichen wird.

 


Petitum/Beschluss:

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Dagmar Wiedemann

 

 


Anlage/n:

 

Keine