Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-2358  

 
 
Betreff: Erschließung Martinistraße 95
Stellungnahme des Bezirksamtes zum Beschluss vom 28.09.2015
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.70-14
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude -
25.01.2016 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Die Planung wurde am 28.09.2015 im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude vorgestellt (Drs.-Nr. 20-1954).

 

Es wurde folgender Beschluss gefasst:

„Der Ausschuss beantragt, die Planung des Ing.-Büros zurückzustellen bis die Planung der Radfahrstreifen in der Martinistraße vorgestellt wird. Die Planer der Martinistraße werden gebeten, die verkehrliche Erschließung für das Mehrfamilienhaus Martinistraße 95 in ihre Planung zu integrieren und zu prüfen, ob eine frühere Einfädelung der Radfahrer auf die Fahrbahn der Martinistraße möglich ist.“

 

Das Bezirksamt nimmt hierzu wie folgt Stellung:

 

Die Planung der Radfahrstreifen in der Martinistraße ist zwar noch nicht endgültig festgelegt, es kann aber bereits jetzt gesagt werden, dass sich im Einmündungsbereich der Martinistraße in die Hoheluftchaussee / Lokstedter Steindamm keine Änderungen gegenüber der vorliegenden Planung der Erschließungsmaßnahme Martinistraße 95 ergeben werden. Eine weiter westlich liegende Überleitung der Radfahrer auf einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn ist aus folgenden Gründen nicht möglich:

Im westlichen Anschluss der Martinistraße an die Hoheluftchaussee befindet sich der Bereich, in der die zwei aus der gegenüberliegenden Troplowitzstraße kommenden Fahrstreifen zu einem Fahrstreifen in der Martinistraße verflochten werden. In diesen Verflechtungsbereich müsste die gewünschte Ableitung der Radfahrer angeordnet werden. Dadurch wären die Kraftfahrer nicht nur gezwungen, sich auf die Verflechtung untereinander zu konzentrieren, sondern müssten gleichzeitig auch einfädelnde Radfahrer beachten. Dies ist aus Gründen der Verkehrssicherheit abzulehnen, da die Anzahl der möglichen Konfliktpunkte zu groß ist.

 

Dies entspricht auch der Auffassung des zuständigen Polizeikommissariats, die bereits zu Beginn der Planung geäußert wurde und mit dem auch die vorliegende Planung abgestimmt wurde.

 

Aus den o.g. Gründen wird der Radweg im westlichen Bereich der Martinistraße vor dem Haus Nr. 95 in der Nebenfläche geführt und kann erst weiter östlich (nach dem Verflechtungsbereich) abgeleitet werden. Die Abweichung von den Regel- und Mindestbreiten des Rad- und Gehweges ist begründet durch die zur Verfügung stehende Fläche zwischen den vorhandenen Bäumen und der Tiefgarage. Die Bäume zu fällen, steht nicht zur Diskussion und eine Überbauung der Tiefgarage mit dem öffentlichen Gehweg ist nicht möglich.

 

 


Petitum/Beschluss:

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Harald Rösler

 


Anlage/n:

 

Keine