Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-2237  

 
 
Betreff: Bauliche Einzelmaßnahmen im Quartier im Bereich der Bebauungspläne Eppendorf 4 und Eppendorf 24 ("Barrierefreies Musterquartier")
Stellungnahme der Polizei Hamburg
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
  Aktenzeichen:123.50-05
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude -
25.01.2016 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 28.09.2015 mit dem o.g. Thema auf Grundlage der Drucksache 20-1839 befasst und einstimmig die folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

„Der Ausschuss beantragt zu prüfen, ob halbachsiges Parken in der Frickestraße auf Seiten der Wohnstifte möglich ist. Sofern diese Möglichkeit besteht bittet der Ausschuss, dieses anzuordnen.“

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung einstimmig.

 

 

Die Polizei Hamburg/PK 232 nimmt hierzu wie folgt Stellung:

 

Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde halten wir eine Veränderung der Parkaufstellung in diesem Bereich für kontraproduktiv.

 

Die Gehwegbreite - „Bethanien/ Stifte“- von 150 cm ist ausreichend – im Bereich Eppendorf ist diese Breite nicht unüblich – nur durch einzelne Bäume wird der Gehweg in kurzen Bereichen verengt.

Wie wir bereits gemeinsam mit dem Fachbereich Tiefbau bei einem Ortstermin geprüft haben, ist dort eine Fahrbahnbreite von 6m für die Abwicklung des normalen Fahrverkehrs, aber auch für die Bewältigung von Parkvorgängen im Senkrechtparkstreifen /UKE notwendig.

 

Plast 6 sieht eine Erhöhung der Fahrbahnbreite von 5,5 auf 6 m unter bestimmten Voraussetzungen vor:

„… mit hohen Parkwechselfrequenzen

oder einem Verkehrsaufkommen

> 400 Kfz/h gewählt wird, ist die Fahrgassenbreite von 5,50 m auf 6,00 m zu erhöhen …“

Beide Voraussetzungen liegen hier unstrittig vor.

 

Die Frickestraße ist nicht nur Anfahrtstrecke zum UKE (u.a. Personal, Besucher) sondern auch eine vielgenutzte Straße der Quartierbewohner.

 

Speziell in diesem Bereich der Frickestraße haben wir bisher eine funktionierende Parkregelung – entweder parkt man gem. VZ 315 auf dem Gehweg oder im Senkrechtparkstreifen an der UKE-Mauer – sonst steht man im Haltverbot- VZ 283–. Jeder Falschparker auf der Fahrbahn kann bei Bedarf abgeschleppt werden.

 

Eine Neuregelung (halbachsiges Parken) reduziert nicht nur die Restfahrbahnbreite. Es müssen auch in der Folge alle weiteren Flächen markiert werden (z.B. neben Bäumen), die zwischen diesen Parkständen liegen, damit einzelne Parker die Restfahrbahnbreite nicht noch weiter verringern. Leider gibt es die Entwicklung, dass auch die kleinste Fläche in Eppendorf von Minifahrzeugen genutzt wird, wenn dort bereits andere Fahrzeuge stehen können.

 

PK 23 – Straßenverkehrsbehörde – hält daher die bisherige Parkregelung für abgewogen. Die einzelnen Interessen dürften ausreichend berücksichtigt sein.

 


Petitum/Beschluss:

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Dagmar Wiedemann

 


Anlage/n:

keine