Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-1782  

 
 
Betreff: Bezirkliches Radverkehrskonzept umsetzen:
Sanierung und Radfahrstreifen für das Spreenende!
Gemeinsamer Antrag von SPD- und GRÜNE-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
  Aktenzeichen:123.30-04/0004
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung -
10.09.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Hamburg-Nord hat ein eigenes bezirkliches Radverkehrskonzept (BRVK) entwickeln lassen, um grundlegend zu klären, welche Maßnahmen für die Förderung des Radfahrens am effektivsten sind. Seit Ende 2014 liegen das Konzept und konkrete Maßnahmenlisten vor. Nun ist es an der Zeit, mit der Umsetzung zu beginnen und die Infrastruktur in Hamburg-Nord fahrradfreundlich umzugestalten. Dafür setzen sich SPD- und GRÜNE Fraktion gemeinam ein

Die Straße Spreenende in Groß Borstel ist eine wichtige Verbindung zwischen dem flughafennahen Gewerbe in Groß Borstel und Niendorf. Daher wird sie insbesondere werktäglich von zahlreichen Pendlerinnen und Pendlern sowohl mit Bus oder Kfz als auch mit dem Fahrrad genutzt.

Wegen ihrer Bedeutung für den Radverkehr ist die Straße im bezirklichen Radverkehrskonzept als Teil der Bezirksroute 11 (Flughafen-Weg beim Jäger-Spreenende-Papenreye) aufgeführt. Im Konzept wird empfohlen, das Spreenende mit Schutzstreifen oder -wo möglich- Radfahrstreifen auszustatten. Diese Maßnahme ist im BRVK als „kurzfristig umsetzbar” gekennzeichnet.

Bislang gibt es im Spreenende keinerlei Radverkehrsanlagen. Es wird also im Mischverkehr gefahren. Um sowohl die Sicherheit als auch die Attraktivität des Radverkehrs im Spreenende zu steigern, sind Radfahr- oder zumindest Schutzstreifen dringend geboten. Da kein Rückbau eines Hochbordradweges erforderlich ist, werden die Schutzstreifen bzw. Radfahrstreifen recht kostengünstig umzusetzen sein.

Das Spreenende wird vom Bezirksamt in der Liste der sanierungsbedürftigen Straßen mit Fahrbahnschäden geführt. Es bietet sich daher an, zwei Maßnahmen zu kombinieren: Sanierung der Fahrbahnoberfläche und Umgestaltung der Straße mit Schutzstreifen bzw. Fahrradstreifen.

 


Petitum/Beschluss:

 

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:

Das Bezirksamt wird gebeten, die Maßnahme „Sanierung und Schutzstreifen Spreenende” mit einer ersten Kostenschätzung in die Liste der zu priorisierenden Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr aufzunehmen. Mit den zuständigen Stellen sollte geklärt werden, welche baulichen oder sonstigen verkehrlichen Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um Schutzstreifen oder -wo dies möglich ist- Radfahrstreifen auf dem Spreenende anordnen zu können.

 

r die SPD-Fraktionr die GRÜNE Fraktion

Thomas DomresMichael Werner-Boelz

rg W. LewinThorsten Schmidt

 

 


Anlage/n:

 

Keine