Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-1716  

 
 
Betreff: Bezirkliches Radverkehrskonzept Stück für Stück umsetzen: Fahrradschutzstreifen für die Martinistraße!
Beschlussempfehlung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussempfehlung Ausschuss
  Aktenzeichen:123.50-04
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss -
07.07.2015 
Sitzung des Hauptausschusses (offen)   
Bezirksversammlung -
10.09.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 29.06.2015 mit dem o.g. Thema auf Grundlage eines Antrages der Grüne- und SPD-Fraktion befasst und bei Gegenstimmen der CDU-Fraktion mehrheitlich die folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

„Abgestimmt auf die bekannten Busoptimierungsplanungen entwickelt das Bezirksamt Hamburg-Nord Planungen für beidseitige Schutzstreifen in der Martinistraße zwischen Hoheluftchaussee / Lokstedter Steindamm und Tarpenbekstraße. Wenn möglich, sollen auch Radfahrstreifen erwogen werden. Zudem erstellt das Bezirksamt eine Kostenschätzung für diese Maßnahme.

 

Die Maßnahme soll in die Liste mit zu priorisierenden Radverkehrsmaßnahmen aufgenommen werden.“

 

Begründung:

Hamburg-Nord hat ein eigenes Radverkehrskonzept entwickeln lassen, um grundlegend zu klären, welche Maßnahmen für die Förderung des Radfahrens am effektivsten sind. Seit Ende 2014 liegen das Konzept und konkrete Maßnahmenlisten vor. Nun ist es an der Zeit, mit der Umsetzung zu beginnen.

 

Entlang der Martinistraße in Eppendorf gibt es bislang keine eigene Verkehrsfläche für Radfahrende, dort wird im Mischverkehr gefahren. Aufgrund der geringen Attraktivität der parallel verlaufenden, viel befahrenen Breitenfelder Straße für den Radverkehr, wird die Martinistraße schon heute von vielen Radfahrenden genutzt. Mit dem UKE liegt ein großer Arbeitgeber, der viel Pendelverkehr anzieht, an der Straße. Für viele Kinder, die in der Löwenstraße zur Schule gehen, ist die Martinistraße Teil ihres täglichen Schulwegs. Die Kfz-Belastung der Straße lässt es ratsam erscheinen, dem Radverkehr hier ein besseres Angebot zu machen.

 

Das bezirkliche Radverkehrskonzept empfiehlt, auf dieser Straße Schutzstreifen einzurichten. Das Bezirksamt hatte entsprechende Planungen schon einmal gestartet, diese wurden jedoch auf Grund des Busoptimierungsprogrammes zurückgestellt. Da inzwischen alle Planungen des Busoptimierungsprogrammes für die Martinistraße bekannt sind, können nun die  Planungen für Schutzstreifen oder möglicherweise auch Radfahrstreifen wieder aufgenommen werden.

 

Der Teil der Martinistraße, der östlich der Tarpenbekstraße liegt, sollte dabei zu einem späteren Zeitpunkt im Zusammenhang mit einer Überplanung des angrenzenden Eppendorfer Marktplatzes betrachtet werden.

 

 


Petitum/Beschluss:

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.

 

Der Hauptausschuss überweist die Vorlage aufgrund des Widerspruchs der CDU- Fraktion in die Bezirksversammlung.

 


Anlage/n:

 

Keine