Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-1405  

 
 
Betreff: Die Skateboardanlage am Loogeplatz endlich fertig stellen
Antrag der CDU-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
  Aktenzeichen:123.30-04/0004
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung -
21.05.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung (offen)   
Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude -
08.06.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Nachdem im Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude in seiner Sitzung vom 29.04.2013 die abschließenden Planungen für die Skateboardanlage auf dem Loogeplatz vorgestellt und im Mai 2014 der erste Spatenstich zum Bau der Anlage erfolgte, herrscht aktuell Stillstand auf der Baustelle. Zwar sei die Fertigstellung weitestgehend abgeschlossen, nur könne die Anlage nicht freigegeben werden, da aktuell offenbar der TÜV einige Bedenken vor einer Freigabe habe. Und obwohl die Baustelle noch nicht offiziell freigegeben wurde, wird diese bereits von einigen Jugendlichen eifrig genutzt. Aus der Antwort des Bezirksamtes Hamburg-Nord zu einer Kleinen Anfrage des Abg. Stefan Bohlen (CDU) geht hervor, dass noch in 6 Teilbereichen insgesamt 12 Abweichungen von der anzuwendenden Norm DIN EN 14974 vorliegen, die bei einer TÜV-Prüfung am 03.02.2015 festgestellt wurden. Zudem seien noch bauliche Restarbeiten bei der Entwässerung, Einfriedung, Zuwegung und der Gründung der Skateelemente nicht abgeschlossen. Um das Projekt zum erfolgreichen Abschluss zu bringen wurde laut Drs. 20-1325 vom Bauherrn vor wenigen Wochen ein neuer, externer Fachplaner hinzugezogen. Die Eröffnung der Anlage ist gegenwärtig vor den Hamburger Sommerferien 2015 geplant.

 


Petitum/Beschluss:

 

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung Hamburg-Nord beschließen:

 

  1. Das Bezirksamt wird gebeten dem Bauherrn – Skateboard e.V. – bei der Behebung der noch in 6 Teilbereichen bestehenden 12 Abweichungen von der anzuwendenden Norm DIN EN 14974 und bei der Erledigung der baulichen Restarbeiten (Entwässerung, Einfriedung, Zuwegung und der Gründung der Skateelemente) mit fachlichem Rat zur Seite zu stehen nach besten Möglichkeiten zu unterstützen.

 

  1. Darüber hinaus wird das Bezirksamt gebeten den Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude im Rahmen seiner Sitzung im Juni, oder - sofern möglich - davor schriftlich, darüber zu informieren, welche zusätzlichen Mittel und Maßnahmen erforderlich geworden sind, um die Skateboardanlage zu dem vom Bauherrn geplanten Termin fertig zu stellen. Das Bezirksamt wird zudem aufgefordert, mitzuteilen, wer die zusätzlich angefallenen Kosten, die in der Antwort zu Frage 3 der Drs. 20-1325 nicht näher beziffert werden konnten, und die Kosten für den neuen, externen Fachplaner zu tragen, wer diese zu verantworten hat und wie hoch diese letztlich ausgefallen sind.

 

  1. Das Bezirksamt wird darüber hinaus gebeten den genauen Eröffnungstermin der Skateboardanlage in Kooperation mit Skateboard e.V. frühzeitig öffentlich bekannt zu machen. Die Schülerinnen und Schüler der Schulen in der unmittelbaren Umgebung und im Einzugsbereich des Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude sind über die Behörde für Schule und Berufsbildung über die neue Sportanlage zu informieren.

 

  1. Darüber hinaus wird das Bezirksamt aufgefordert bis zur nächsten Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf/Winterhude prüfen zu lassen, ob und inwiefern sich eine kleine Eröffnungsfeier (mit Musik, Hüpfburg, Getränken und Bratwürsten) für die Kinder und Jugendlichen der Umgebung und von Skateboard e.V. realisieren ließe und welche Mittel hierfür ggf. von der Bezirkspolitik bereit gestellt werden müssten. Die Bezirkspolitik sichert zudem zu, sich an der Suche nach möglichen Spendern zu beteiligen.

 

 

 

Dr. Andreas Schott                                                     Stefan Bohlen

Fraktionsvorsitzender

 


Anlage/n:

 

Keine