Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-1338  

 
 
Betreff: Barrierefreier Ausbau des U-Bahnhofes Ochsenzoll
Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel -
18.05.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel vertagt   
15.06.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel vertagt   
06.07.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel vertagt   
14.09.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel vertagt   
05.10.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Der Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel hat sich in seiner

Sitzung am 16.03.2015 mit dem Thema befasst und einstimmig die folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

„Die Hamburger Hochbahn wird gebeten zu prüfen, ob ein Durchgangsfahrstuhl an diesem Standort eingebaut werden kann.

Der Ausschuss ist über das Prüfergebnis zu unterrichten.“

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung einstimmig.

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt hierzu wie folgt Stellung:

 

Die von der Bezirksversammlung erbetene Prüfung durch die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) ergab, dass an der U-Bahn-Haltestelle Ochsenzoll kein Durchgangsfahrstuhl eingerichtet werden kann. Beim barrierefreien Ausbau von U-Bahn-Haltestellen wird grundsätzlich angestrebt, immer Durchgangsfahrstühle zu installieren. Der Einbau eines Durchgangsfahrstuhls wurde daher frühzeitig in der Planung für die U-Bahn-Haltestelle Ochsenzoll geprüft. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten an diesem Standort lässt sich ein Einbau nicht realisieren, da bei der nachträglichen Integration von Aufzügen in Bestandsbauwerke diverse baukonstruktive, städteräumliche und andere Belange zu berücksichtigen sind. Die gewählte Lösung mit einem Über-Eck-Aufzug ist das Ergebnis eines intensiven Abstimmungsprozesses, bei dem versucht wurde, die örtlichen Gegebenheiten sowie die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Fahrgäste bestmöglich zu vereinbaren.

 

Im U-Bahn-Netz der HOCHBAHN gibt es mehrere Übereckaufzüge in verschiedenen Fahrkorbabmessungen. Probleme sind hier nicht bekannt. Der sich in der Realisierung befindliche Aufzug an der Haltestelle Ochsenzoll liegt mit einer Fahrkorbabmessung von 1,40m x 2,10m deutlich über den vorgeschriebenen Mindestabmessungen (1,40m x 1,60m). Auch die Türbreite ist mit 1,00 m breiter als die üblichen 0,90 m.

 


Petitum/Beschluss:

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

Dagmar Wiedemann

 


Anlage/n:

 

Keine