Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Drucksache - 20-0867  

 
 
Betreff: Verkehrsberuhigung Etzestraße
Stellungnahme des Bezirksamtes
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel -
09.02.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Der Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel hat sich in seiner

Sitzung am 17.11.2014 auf Grund eines Antrages der SPD -Fraktion mit dem Thema befasst und einstimmig die folgende Beschlussempfehlung verabschiedet:

 

Die Verwaltung möge prüfen, ob die verkehrsberuhigenden Maßnahmen aus dem Wacholderweg  - u. a. Schrägparken und breitere „Zungen“ -  nun auch zeitnah in der  Etzestraße umgesetzt werden können und/oder welch andere wirksame Maßnahmen zeitnah möglich sind, die zu einer Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit führen.

 

Begründung:

 

Die Etzestraße ist eine äußerst  beliebte Querverbindung zwischen Alsterkrugchaussee  und Hummelsbüttler Landstraße. Sie ist eine 30er Zone, hat drei Kreuzungsbereiche mit rechts vor links Regelung und einige kleinere verkehrsberuhigende Elemente. Trotz alle dem hält sich fast kein Autofahrer  –  vor allem im morgen- und abendlichen  Berufsverkehr  –  an die

vorgeschriebene Geschwindigkeit. Es wird überwiegend wesentlich  schneller gefahren. Der Verkehr wird dadurch zu einer großen Gefahr, vor allem für die Kinder auf ihrem Weg in die nahegelegene KiTa und die beiden Schulen.

 

Der Antrag greift hiermit erneut ein Thema auf, zu dem schon 2009 ein Antrag eingebracht

wurde. Siehe Drucksachen: 2973/09, 3025/09, 3025.1/09,3447/09 und ergänzend dazu 3141/09, 3161/09, 3161.1/09.

 

 

In der Verlängerung der Etzestraße über den Erdkampsweg hinaus – im Wacholderweg - 

wurden  inzwischen verkehrsberuhigende Maßnahmen -  u. a. das Schrägparken und breitere „Zungen“ und die damit verbundene Einengung der Straße -  vorgenommen, die eine reale Temporeduzierung mit sich gebracht haben.

 

Die Etzestraße ist so breit, dass man dies auch hier zur Entschleunigung des Verkehrs an

mehreren Stellen umsetzen kann, was seinerzeit auch vom PK 34, der Bezirksverwaltung und der Behörde für Inneres bestätigt wurde (s. dazu Drucksachen 3025.1/09 mit Anlage, 3447/09 mit Anlagen, 3161.1/09). Dies sollte nun auch in der Etzestraße umgesetzt werden.

 

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung einstimmig.

 

Das Bezirksamt nimmt nach Rücksprache mit dem Polizeikommissariat 34 wie folgt
Stellung:

 

Es stehen jährlich 100.000 € für den „Neu-, Um- und Ausbau von Straßen“ aus dem ehem. Titel 1541.741.51 zur Verfügung, dessen Verwendung jährlich durch Beschlussfassung der Bezirksversammlung nach Vorschlag der Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz neu festgelegt werden. Die 2009 im Regionalausschuss vorgestellten Maßnahmen in der Etzestraße sind seit mehreren Jahren in der Liste für den Neu-, Um- und Ausbau von Straßen enthalten und werden jährlich dem Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz vorgelegt. Die aktuelle Maßnahmenliste für 2015 liegt dem Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz vor (s. Drs. 20-0590).

 

 

Das Polizeikommissariat 34 hat vor kurzem an zwei unterschiedlichen Stellen in der
Etzestraße Verkehrsmessungen mit dem Verkehrsstatistikgerät durchgeführt. Die gemessenen Geschwindigkeiten sind unauffällig und entsprechen einer Tempo-30-Zone. Auch gibt es keine Auffälligkeiten im ruhenden Verkehr bezüglich Ordnungswidrigkeiten. Es liegen dem Polizeikommissariat 34 keine Unfälle im zurückliegenden Jahr vor.

 

Andere kurzfristige Maßnahmen sind aus straßenbaubehördlicher und straßenverkehrsbehördlicher Sicht nicht erforderlich.

 

 


Petitum/Beschluss:

 

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 

 

 

Harald Rösler

 


Anlage/n:

 

Keine