Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Nord 60 - Barmbeker Gleisbogen  

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses - öffentliche Plandiskussion (ÖPD)
TOP: Ö 1.1
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 27.02.2020 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:30 Anlass: Sitzung
Raum: Theatersaal in der Zinnschmelze
Ort: Maurienstraße 19, 22305 Hamburg
 
Protokoll

Die Vorsitzende begrüßt alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und eröffnet die Sitzung.

 

Herr Jorga erläutert kurz den Bebauungsplanentwurf.

 

Die Vorsitzende eröffnet die Diskussion.

 

Ein Bürgerchte wissen, ob bei der Ausweisung „MK“ auch „Wohnen“glich sei?

 

Herr Jorga antwortet, dass die Ausweisung „MK“ grundsätzlich 35% Wohnanteil zulasse, aufgrund der Nähe zur Bahnanlage und der damit verbundenen Lärmemissionen müsse Wohnen tatsächlich ausgeschlossen werden. Eine entsprechende Schallschutzwand, die ein modernes Wohngebäude mit 3-6 Geschossen schütze, müsste mind. 20m hoch sein.

Frau Ernsing ergänzt, dass im Jahr 2018 die Barmbeker zusammen mit dem Stadteilrat  bestimmte soziale Nutzungen definiert haben, die auf der MK-Fläche untergebracht werden sollen: Sozialer Treffpunkt mit Café und Angebote für Jugendliche. Der Bedarf einer Kita werde ebenso gesehen.

Interessenten gebe es bereits.

Die Verwaltung bereite zurzeit eine entsprechende Konzeptausschreibung vor.

 

Ein Bürger zeigt sich beunruhigt, dass die Häuser („Behelfsheime“), in denen noch Menschen wohnen, abgerissen werden sollen und auch dass das Grün überplant werden soll. Auch sei die Verbreiterung des rgersteigs um 3,0m absurd, da dieser kaum genutzt werde. Der Bürgernne sich auch nicht vorstellen, dass Bänke an der Straße genutzt werden.

 

Eine Bürgerin stellt dar, dass in einem Gewerbegebiet nicht zwangsläufig ausschließlich Büros untergebracht werden müssten, sondern würde es begrüßen, wenn auch produzierendes Gewerbe (Handwerk) innerhalb so einer Fläche zur Verfügung stehe.

 

Frau Ernsing antwortet, dass es darauf ankomme, welches Konzept diese Ausschreibung gewinnt. Die Stadt Hamburg werde das Grundstück auch nicht verkaufen, sondern in Erbpacht vergeben.

Die Fläche der Behelfsheime sei als freie Fläche im B-Plan-Entwurf vorgesehen, um den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Auswohnen zu gewährleisten. Wohnen könne man auch aus Lärmschutzgründen an dieser Stelle im B-Plan nicht ausweisen.

In einer „MK-Fläche“nne ein Handwerkerhof ausgeschlossen werden. Die Bahn plant auf dem ehemals von der Firma Schlegel genutzten Areal ein Ausbildungszentrum zu errichten und die Verwaltung könne sich für das Erdgeschoss zur Straßenecke eine öffentliche Nutzung in Form eines Kiosk / einer Paketstation vorstellen.

 

Auf die Frage eines Bürgers, was mit dem kleinen Biotop passiert, antwortet Herr Jorga, dass das Biotop nach Möglichkeit erhalten bleiben solle.

 

Eine Bürgerin fragt, warum der B-Plan eine grüne Fläche für die Stelle, an der der  Skatepark entstehen solle, obwohl ein Skatepark doch betoniert werde.

 

Frau Ernsinghrt aus, dass ein Skatepark als Spielplatz definiert werde. Auch die Gelder für die Unterhaltung dieses Skateparks übernimmt die Abteilung Stadtgn, die für Spielplätze und Parkanlagen zuständig sei. Daher sei die Skate-Fläche auf dem B-Plan „grün“ ausgewiesen.

 

Ein Bürgerchte wissen, wo die sozialen Nutzungsmöglichkeiten auf dem Gelände platziert werden, wie das weitere Verfahren sein wird und wo sich die Ergebnisse dieser Veranstaltung wiederfinden?

 

Frau Ernsing sagt, dass sich die Konzeptausschreibung lediglich auf die ausgewiesene „braune“ Kerngebietsfche des B-Plan-Entwurfs beziehe. Für diese Fläche sei die Verwaltung weder Bauherr, noch Nutzer.

r die ausgewiesene „rosa“ Gemeinbedarfsfche sei das anders. Für diese Fläche wurden Vorschläge aufgenommen, die im Stadtteilrat Barmbek Nord weiter bewegt werden können.

Der Skatepark solle noch in diesem Jahr gebaut werden und der Bauspielplatz solle ein neues Haus erhalten. Die jeweiligen Planungen werden jetzt beauftragt.

 

Eine Bürgerin fragt, ob es rund um die Bahn, analog zur HafenCity, elektromagnetische Felder gebe.

 

Herr Jorgahrt aus, dass das dafür zuständige Verbraucherschutzamt im weiteren B-Plan-Verfahren beteiligt werde, bisher liegen dazu keine Erkenntnisse vor.