Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Verbesserungen in der Sierichstraße und Herbert-Weichmann-Straße JA, Aufhebung des Richtungswechsels NEIN Antrag der CDU-Fraktion  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung
TOP: Ö 6.1
Gremium: Bezirksversammlung Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 19.09.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:22 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
21-0222 Verbesserungen in der Sierichstraße und Herbert-Weichmann-Straße JA, Aufhebung des Richtungswechsels NEIN
Antrag der CDU-Fraktion
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Frau Mücke-Kemp stellt fest, 15.000 Autos rden glich diese Strecke nutzen, eine Aufhebung des Richtungswechsels würde eine Verdrängung dieses Verkehrs in den Mühlenkamp und den Hofweg bedeuten. Dies würde nicht nur das Busbeschleunigungsprogram sondern auch den Verkehrsfluss der Metrobuslinien 6 und 17 ausbremsen. Es wird sich deshalb gegen die Pläne der GRÜNEN-Fraktion ausgesprochen, den Richtungswechsel aufzuheben. Die Analyse der Unfallzahlen rechtfertige diese Pläne ebenfalls nicht, da von 52 Verkehrsunfällen nur wenige auf den Richtungswechsel zurückzuführen seien.

 

Herr Schmidt ist erfreut, dass die CDU Handlungsbedarf sieht. Für die GRÜNE-Fraktion sei ein entscheidender Punkt, die Konfliktsituation zwischen Fuß- und Radverkehr in der Sierichstraße und der Herbert-Weichmann-Straße. Die Radwegsituation müsse dringend verbessert werden. Es wird die Überweisung in den Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität beantragt, um den Antrag dort sachgerecht zu beraten.   

 

Herr Haffke begrüßt ebenfalls, dass die CDU die Situation dort verbessern wolle. Er macht deutlich, er kenne die Situation vor Ort aus eigener Anschauung und bezweifelt deshalb, dass dies die richtige Lösung sei. Man müsse die Thematik auf jeden Fall im Fachausschuss beraten. Die Forderung nach einem Runden Tisch würde er auf jeden Fall unterstützen.

 

Frau Bruns erklärt, der Richtungswechsel und die dadurch entstehende Zweispurigkeit halte die FDP-Fraktion für unverzichtbar. Gerade im Berufsverkehr würden sonst die umliegenden Straßen unverhältnismäßig belastet. Auch die Situation des Radverkehrs würde sich aufgrund der Enge weiter verschlechtern. Sie verweist auch auf die Gewerbebetriebe, die auf Haltemöglichkeiten angewiesen seien.

 

Herr Baumann macht deutlich, die bisherige Regelung habe sich bewährt und müsse beibehalten werden. Die Diskussion über sinnvolle Veränderungen sei nicht neu, aber man müsse hier schauen, was machbar sei und nicht zu Lasten anderer gehe.   


 


Die Bezirksversammlung überweist den Antrag in den Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität.