Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Sichere Schulwege an der Adolph-Schönfelder-Schule - Kinder sollen beide Standorte gut zu Fuß erreichen können! Stellungnahme des Bezirksamtes  

 
 
konstituierende Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg
TOP: Ö 7.11
Gremium: Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 02.09.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:25 Anlass: Sitzung
Raum: Barmbek°Basch (Saal 1)
Ort: Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg
21-0006 Sichere Schulwege an der Adolph-Schönfelder-Schule - Kinder sollen beide Standorte gut zu Fuß erreichen können!
Stellungnahme des Bezirksamtes
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.50-04
Federführend:Interner Service Beteiligt:D4 - Dezernat Wirtschaft Bauen und Umwelt
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Krumm kritisiert den Standpunkt der Hochbahn, die eine Einführung von Tempo 30 aufgrund der starken Auswirkung auf den Verkehr hier ablehnt.

 

Ein Bürger pflichtet Herrn Krumm bei. Die Behauptung, man benötige bei einer Geschwindigkeitsreduzierung mehr Busse, sei überzogen.

 

Herr Kleinow schließt sich dem an. Die Begründung sei schwierig nachzuvollziehen, sie gehe seiner Meinung nach jedoch nicht zu Lasten der Hochbahn, sondern könne auf die anderen Stellungnahmen zurückgeführt werden. Er erläutert, dass ein breites Bündnis die Geschwindigkeitsreduzierung fordere. Die Handlungsmöglichkeit des Bezirks sei aufgrund der Stellungnahme der Innenbehörde ausgeschöpft, er empfiehlt aus diesem Grund bürgerliches Engagement.

 

Auch Frau Dalhoff zeigt sich unzufrieden. Die Polizei werde die Situation ein weiteres Jahr beobachten, man müsse sowohl die Tempo-Reduzierung als auch die sichere Querungsmöglichkeit weiterhin verfolgen.

 

Frau Traversin schließt sich ihren Vorrednern an.

 

Ein rger wirft ein, dass eine neue Schlichtungsstelle eingerichtet werden solle, die die Konflikte zwischen Innenbehörde und Bezirksämtern entschärfen solle.

 

Ein rger erklärt, dass die einjährige Beobachtung der Polizei lediglich Zeitschinderei wäre.

 

Herr Vogt entgegnet, dass diese Beobachtung durchaus durchgeführt werde und die Polizei die Situation weiterhin beobachte. Eine erste Auswertung von Geschwindigkeitsüberwachungen habe ergeben, dass die Geschwindigkeitsniveaus dort eingehalten würden. Es wurde zudem eine Verkehrsunfallhäufungsstellenanalyse durchgeführt. Innerhalb dieser drei Jahre habe es einen Schulwegunfall gegeben. Der Unfall kam zustande, da sich ein Kind von der Hand seiner Mutter löste und gegen ein vorbeifahrendes Auto lief. Die Schuld könne hier nicht bei dem Autofahrer gesucht werden. Insgesamt seien Ein- und Ausparkunfälle die Hauptverkehrsunfallursache in der Friedrichstraße. Die örtliche Straßenverkehrsbehörde werde die Verkehrssituation in diesem benannten Jahr weiterhin beobachten und analysieren.

 

Herr Kleinow stellt klar, dass diese einjährige stärkere Beobachtung bereits das Schlichtungsergebnis sei. Er findet es wichtig, die Sachlage zu klären, um der Situation die Emotionalität zu nehmen. Er hinterfragt, ob  das zügige Eintreffen des Busses an der nächsten Haltestelle wirklich wichtiger als das Sicherheitsgefühl des Beteiligten sei.

Herr Kleinow resümiert, dass es notwendig sei, das Thema weiterhin zu verfolgen.

 

Herr Vogt stellt klar, dass die Hochbahn bezüglich der verzögerten 14 Sekunden in Zusammenhang mit dem Fahrpersonalgesetz argumentiere.

 


 

 


Abstimmungsergebnis:

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.