Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Förderung des Radverkehrs / Private Erschließung Martinistr. 95 - Radverkehrsanlagen Troplowitzstr. / Hoheluftchaussee / Martinistr. / Lokstedter Steindamm Vorstellung durch einen Referenten, hierzu wurden Vertreter von Ausschüssen der Bezirksversammlung Eimsbüttel eingeladen  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude
TOP: Ö 4.1
Gremium: Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 06.05.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:34 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
20-6829 Förderung des Radverkehrs / Private Erschließung Martinistr. 95 - Radverkehrsanlagen Troplowitzstr. / Hoheluftchaussee / Martinistr. / Lokstedter Steindamm
Vorstellung durch einen Referenten, hierzu wurden Vertreter von Ausschüssen der Bezirksversammlung Eimsbüttel eingeladen
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.70-14
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Osternack stellt das Projekt mit einer Präsentation (siehe Anlage zur Sitzung) vor und informiert über die Historie sowie den aktuellen Stand.

r Radfahrer aber auch Autofahrer werde auch weiterhin das Linksabbiegen von der Martinistraße in die Hoheluftchaussee sowie vom Lokstedter Steindamm in die Martinistraße aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt sein. Eine Ausnahme bilde der Busverkehr, der sich im Knoten aufstellt. Der fließende Verkehr müsse die Busse passieren können. Eine Änderung an der Buslinie sei abgelehnt worden.

Vor Martinistraße 95 sollten keine Bäume gefällt werden, so dass die Planung hätte nach Norden zum Sportplatz verschoben werden müssen.

Der Vorschlag, aus der Troplowitzstraße eine Geradeausspur herausnehmen, sei von Seiten der BWVI in Abstimmung mit dem LSBG und der Verkehrsdirektion abgelehnt worden, da dort der Verkehr zu stark sei und es ansonsten zu Rückstaus und Schleichverkehren in Nebenstraßen komme.

Die Anregung, die Martinistraße nach Norden auf die Fläche des Sportvereins zu verbreitern, könne möglicherweise umgesetzt werden. Bereits heute würde sich der Gehweg auf dem Flurstück des Sportvereins (Stadt Hamburg) befinden. Gespräche mit dem Sportverein über möglichen Flächenerwerb hätten zu einem positiven Ergebnis geführt.

Anschließend stellt Herr Osternack die aktualisierte Planung bersicht Folie 3, Details ab Folie 4) vor, wie sie in die zweite Verschickung aufgenommen werden solle.

In der Martinistraße (Folie 4 und 5) werden 4 Parkplätze und ein Baum auf der Nebenfläche entfallen. Für diesen Baum sei eine Ersatzpflanzung in unmittelbarer Nachbarschaft vorgesehen. Auf dem künftigen Teil des Flurstücks „Sportplatz“sse eine Stützwand gebaut und eine Böschung sowie die Einfriedung des Sportplatzes entfernt werden. In diesem Bereich müssten zusätzlich Bäume gefällt werden. Die Anzahl stünde noch nicht fest, Ersatzpflanzungen bzw. Ablösungen seien vorgesehen.

(Folien 6 bis 8) Um die Leistungsfähigkeit der Kreuzung zu gewährleisten,ssen in der Troplowitzstraße 2 Bäume gefällt werden. Die Fußngerquerungen würden barrierefrei hergestellt.

(Folie 9 und 10) Im Grandweg würde die Vorfahrtsbeschilderung und damit die Markierung aufgehoben, da dort bereits jetzt weitgehend rechts vor links gilt.

 

Antworten auf Nachfragen der Ausschussmitglieder RegA EWi, der Gäste aus Eimsbüttel und der Bürgerinnen und Bürger

 

Radfahrer, die von der Martinistraße rechts in den Lokstedter Steindamm abbiegen wollen, fahren im Mischverkehr zusammen mit den Autofahrern, im Lokstedter Steindamm weiter im Mischverkehr oder auf dem baulichen Radweg.

Die Zahl der rechts abbiegenden Autofahrer von der Martinistraße in den Lokstedter Steindamm könne nicht genannt werden. Es handele sich aber um eine große Zahl, weswegen der LSBG vorgegeben habe, den Rechtsabbiegestreifen zu verlängern. Hier sei nur ein Kompromiss möglich, da ein Radfahrstreifen für geradeaus fahrende Radfahrer, den rechtsabbiegende Autofahrer kreuzen müssten, zu gefährlich sei und daher abgelehnt wurde.

Zu Folie 5 Martinistraße Schnitt B: nach Rücksprache mit der Polizei sei die Breite der Fahrstreifen reduziert worden.

Rettungsfahrzeuge auf der Martinistraße Richtung Krankenhaus seien berücksichtigt worden.

Die beantragte Berliner Lösung auf der Hoheluftchaussee sei abgelehnt worden, da sich hierduch die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes verschlechtert hätte.

Die beiden Bäume in der Troplowitzstraße hätten nicht gefällt werden müssen, wenn die Straße um eine Spur hätte verschmälert werden können.

 

Anmerkungen der Ausschussmitglieder RegA EWi, der Gäste aus Eimsbüttel und der Bürgerinnen und Bürger

 

Die Anwesenden danken für die detailreiche Planung mit einer Gesamtlösung.

Das Fahrradfahren auf der Hoheluftchaussee im Mischverkehr sei zu gefährlich, so dass vorgeschlagen werde, den nicht benutzungspflichtigen Radweg instand zu setzen.

 

Ein Mitglied der Eimsbüttler CDU erklärt, dass die Situation für die Radfahrer in der Martinistraße zu gefährlich sei. Sie schlägt statt einem Fahrradstreifen einen baulichen Radweg auf beiden Seiten vor, damit die Radfahrer nicht mehr aus Angst auf dem Fußweg fahren müssen.

 

Herr Wersich erklärt, dass seine Fraktion den Plan nicht unterstützen werde, da das Projekt im Vergleich zum Ausgangspunkt (Bauvorhaben privates Wohnhaus Martinistraße 95 mit Erschließung und Beeinträchtigung der Radfahrer) zu aufwändig und folglich sehr kostenintensiv sei. Aus seiner Sicht sollte es möglich sein, in die Martinistraße auf einer Spur hineinzufahren. Auch die Radfahrstreifen in der Martinistraße seien nicht sinnvoll, da Radfahrer an sich begegnenden Bussen nicht mehr vorbei fahren könnten.

 

Frau Haas erklärt, dass sie Radfahrstreifen für sinnvoll halte. Autofahrer und Radfahrer rden besser aufeinander achten, wenn die Radfahrer vom Radfahrstreifen in den Mischverkehr ausweichen müssten, so bald der Radfahrstreifen blockiert ist.

Die zwei Spuren von der Troplowitzstraße in den Grandweg halte sie für sinnvoll.


Abstimmungsergebnis:

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.