Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Sachstandsbericht Quartiersmanagement Ohkamp 2018  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 5.1
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 15.04.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:18 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal Langenhorn
Ort: Tangstedter Landstr. 6, 22415 Hamburg
20-6673 Sachstandsbericht Quartiersmanagement Ohkamp 2018
     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Fachamt Sozialraummanagement   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Die Vorsitzende stellt die drei Referentinnen vor.

 

Frau Kirchhoffhrt aus, dass Tollerort im Februar 2018 die Arbeit aufgenommen hat.

 

Frau Quast fasst die Aufgaben von Tollerort zusammen, die aus dem Aufbau von Netzwerken, Öffentlichkeitsarbeit, Stadtteilbeirat, Verfügungsfond sowie die Berichterstattung besteht. Nachdem sich Tollerort mit den Bewohnern des Stadtteiles bekannt gemacht hat, wurde eine monatlich stattfindende Sprechstunde eingerichtet. Gemeinsame Projekte, wie zum Beispiel ein Nikolausfest, wurden zusammen mit Fördern und Wohnen und der Kita ausgerichtet.

 

Frau Rohlwing berichtet weiter, das die Unterkunft in einer gut integrierten und verkehrstechnisch angeschlossenen Lage liegt. Im November 2018 wurde der Erstbezug abgeschlossen. Die Unterkunft ist mittlerweile mit ca. 570 600 Bewohnern voll belegt. Es wurde die gesellschaftliche und soziale Infrastruktur vor Ort betrachtet. Ein weiterer Bestandteil der Bestandsaufnahme stellten Haustürgespräche „Quartiersmanagement on tour“ dar. In diesem Rahmen wurden Gespräche mit den dortigen Anwohnern geführt, Eindrücke gesammelt und auch die Stimmung vor Ort eingefangen.

 

(Detaillierte Informationen können aus dem beigefügten Anhang zu dem Vortrag entnommen werden).

 

Ein Bürger fragt nach der weiteren Dauer des vorhandenen, aus seiner Sicht hässlichen, Bauzaunes.

 

Frau Rohlwing verspicht, diese Frage mit dem Eigentümer zu klären.

 

Die Vorsitzende weist auf das Fehlen der Albert-Schweitzer-Schule in der Auflistung der weiterführenden Schulen mit ihrer Zweizügigkeit hin, die ab der 5. Klasse noch Schüler aufnehmen kann.

 

Auf die Frage von Herrn Stahr, nach der Anzahl der barrierefrei gebauten Wohnungen in den Neubauten, antwortet Frau Kirchhoff, dass die Zahlen - die sie jetzt nicht vorliegen hat - im damaligen Protokoll nachgetragen worden sind. Durch die Fahrstühle sind die Wohnungen barrierearm und es sind ebenfalls rollstuhlgerechte Wohnungen vorhanden. Die vor Ort ansässige Kita ist barrierefrei errichtet worden.

 

Herr Prottchte wissen, was Tollerort mit seinem Tun bewirkt habe und benennt seine Erwartungen, wie zum Beispiel Integration oder konkrete Hilfestellungen bei Problemen und eventuellen Konflikten.

 

Frau Quast erklärt, dass die geplante Evaluation noch nicht erfolgt sei. Es wurde aber der Beiratskreis aufgeweitet, so dass vermehrt Nachbarn dort aktiv sind. Der Kontakt zu den in der Unterkunft wohnenden Flüchtlingen ist noch nicht sehr intensiv. Hier soll am 18.04.2019 in der Unterkunft eine Werbung für die Teilnahme am Beirat erfolgen.

 

Frau Kirchhoff weist daraufhin, dass der Zeitpunkt für die Beantwortung dieser Frage noch zu früh sei, da die Bewohner erst im Oktober 2018 eingezogen seien. Sie führt aus, dass die Quartiersentwicklung nur einen Part der Arbeit von Tollerort darstelle. Es ist noch eine Koordination von Ehrenamtlichen aktiv. In dieser kurzen Zeit sind relativ viele ehrenamtliche Angebote aufgebaut worden, zum Beispiel ein Begegnungscafe, eine Männer- und eine Handarbeitsgruppe. Diese Aktivitäten werden von der Nachbarschaft getragen. Die beiden vorhandenen Gruppenräume sind fast komplett am Nachmittag ausgebucht. Integration, so erklärt sie, braucht Zeit. 

 

 

Der Ausschuss nimmt zur Kenntnis.