Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - StadtRad Erweiterungskonzept Vorstellung durch einen Vertreter der BWVI  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz
TOP: Ö 4.1
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 26.03.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:09 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Böhm stellt das Erweiterungskonzept mit einer Präsentation (Anlage zur Sitzung) vor und verweist auf 2 Beschlüsse der Bezirksversammlung (Drucksachen 20-4607 und 20-5979), die bei der Prüfung berücksichtigt worden seien.

Weitere detaillierte Information (u.a. alle Standorte und das Procedere) könnten der Schriftlichen Kleinen Anfrage (SKA) 21/16429 der Bürgerschaft entnommen werden (Anlage zur Sitzung).

 

Auf Nachfrage von Herrn Leineweber berichtet Herr Böhm, dass im Rahmen des Ausschreibe- und Vergabeverfahrens ein Lastenrad-Workshop durchgeführt worden sei. Eingeladen worden seien andere Städte, die bereits Erfahrungen gesammelt haben.

Vorrangig vereinbart seien Stationen auf öffentlichem Grund, hinzu würden private Stationen kommen.

 

Auf Nachfrage von Herrn B. Kroll teilt Herr Böhm mit, dass bislang noch keine Station wegen fehlender Nachfrage wieder habe aufgehoben werden müssen. Die Ausleihzahlen für die Zeit vor und nach der Einführung der EC-Karten-Bezahlung habe er nicht vorliegen.

Öffentliche Stationen auf Privatgrund seien auch möglich, indem eine Fläche zur Verfügung gestellt werde, die öffentlich oder nur für die Mitarbeiter einsehbar ist. Auch die Übernahme der Stromkosten/Betriebskosten ganz oder teilweise sei in Kooperation möglich. Beispiele seien das ECE, Otto-Group und der Flughafen. Auch öffentlich genutzte Privatflächen z.B. vor Läden könnten mit entsprechend langfristigem Vertrag genutzt werden.

Herr Böhm merkt an, dass er alleine für das Erweiterungskonzept zuständig sei, so dass zunächst einfach zu realisierende Standorte umgesetzt würden.

Zum Standort der Uni in der City Nord habe sich der Grundeigentümer gegen einen Standort auf der Plus 1 Ebene ausgesprochen. Die Anfahrt sse über eine Rampe erfolgen, über die auch Autos fahren, was der Grundeigentümer kritisch sehe. Aus Gründen des Denkmalschutzes könne auch die Grünfläche zumindest bis zum Bau der U 5- nicht genutzt werden.

 

Herr B. Kroll widerspricht dieser Aussage, da eine große Zahl an Fahrräder auf der Plus 1 Ebene abgestellt rden und die Abstellfläche sogar noch erweitert worden sei. Da die Nutzer der Uni noch längere Zeit zwischen der City Nord und dem Hauptstandort pendeln müssen, bittet er um eine zeitnahe Realisierung einer StadtRAD-Station.

 

Herr Böhm sagt eine Prüfung zu.

 

Auf Nachfrage von Herrn Schmidt erklärt Herr Böhm, dass die Finalisierung erst im Mai stattfindet, da sich einige Bezirke noch Bedenkzeit für mögliche weitere Standorte gewünscht hätten. Auch dem Bezirk Hamburg-Nord stünde es frei, Vorschläge zu äern.

Die Zahl von 180 Standorten werde voraussichtlich nicht reduziert werden müssen.

Die BWVI sei von sich aus nicht auf private Finanziers zugegangen, da es ausreichende öffentliche Standorte gebe und die an einer Kooperation interessierte Firmen die BWVI angesprochen hätten; z.B. weil sich eine große Zahl der Mitarbeiter an der Online-Befragung beteiligt hätten.

Auch eine Vergrößerung von Standorten sei möglich. Bislang sei kein entsprechender Bedarf angemeldet worden, da Fahrräder auch neben der Station abgestellt werden könnten.

Der Standort am Flughafen befinde sich in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof.

Die alten StadtRad-Fahrräder würden entsorgt bzw. recycelt. Eine Abgabe an Bedürftige sei nicht möglich, da die Räder oftmals ihr Lebensende erreicht bzw. überschritten hätten und für Reparaturen Spezialwerkzeug erforderlich sei.


Abstimmungsergebnis:

Nach Klärung weiterer Verständnisfragen nimmt der Ausschuss Kenntnis.