Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Aktuelle Bürgerfragestunde  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 2
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 25.03.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:27 Anlass: Sitzung
Raum: Aula Schule Ohkamp
Ort: Ohkampring 13, 22339 Hamburg
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Diverse Bürger melden sich zu Wort.

 

Ein Bürger aus dem Kurveneck erkundigt sich nach einem dortigen Bauvorhaben. Eine Garagenanlage wird abgebrochen und ein Neubau soll entstehen. Er möchte wissen, was dort auf dem Flurstück 2217 gebaut werden soll.

 

Der Vorsitzende erklärt, dass derart exakte Fragen nicht spontan im Ausschuss beantwortet werden können und weist daraufhin, dass in Fällen wie diesen, eine vorherige Zusendung hilfreich wäre und bittet darum, die Frage an die Verwaltung zu stellen.

 

Frau Ros empfiehlt dem Fragesteller, sich mit dieser Frage an den Eigentümer zu wenden.

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Ein Bürger aus dem Rathsmühlendamm erkundigt sich, nachdem diverse Abholzungen in Fuhlsbüttel durchgeführt wurden, nach dem Sachstand der Aufforstung in seinem Stadtteil.

 

Ferner erkundigt er sich nach einem im Herbst gerodeten Rosenbeet an der Marktfläche am Rathsmühlendamm, das allmählich verkrautet und fragt nach Verbesserungsideen.

 

Der Vorsitzende erklärt auch hier, dass aufgrund der Unkonkretheit der Frage nach einer Aufforstung nicht beantwortet werden könne. Außerdem gäbe es im Stadtteil keine Aufforstung, sondern nach Fällmaßnahmen gäbe es in der Regel die Nachpflanzungen von Einzelbäumen.

 

Herr Kegat erklärt, dass in der Regel Ersatzpflanzungen vorgenommen werden, die dann erst in der nächsten Pflanzperiode im Herbst umgesetzt werden. Er gibt den Tipp, sich an das Hamburger Bürgertelefon mit der Nummer 115 zu wenden und sich mit der im Bezirksamt zuständigen Stelle, hier Stadtgrün, verbinden zu lassen. Hinsichtlich des angesprochenen Rosenbeetes bezieht er sich auf eine Fläche in Langenhorn, auf der sämtlichesche aufgrund von Krankheit entfernt wurden, die für einige Jahre zur Erholung brach liegt. Er empfiehlt auch hier, sich an die zuständige Stelle im Bezirksamt zu wenden.

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Ein Bürger erkundigt sich nach dem Sachstand der Umbenennung der Straße Woermannsweg.

 

Der Vorsitzende erklärt, dass das Thema von der Bezirksversammlung in den Regionalausschuss verwiesen wurde und in der nächsten Sitzung am 15.04.2019 über den weiteren Umgang mit dem Thema gesprochen wird.

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Ein Bürger, der in der Straße Wischhöfen wohnt, hrt aus, dass man am 06.03.2019 ein Rundschreiben von der Polizei erhalten habe. Aufgrund eines Vorfalles in der Verkehrsführung am Coffee to fly sei die Straße als Maßnahme zur Gefahrenabwehr am Wochenende und an den Feiertagen in der Zeit von 12 - 23 Uhr zum absoluten Halteverbot erklärt worden. Er möchte von den anwesenden Vertretern von PK 34 wissen, wo eine Gefahrenabwehr vorliegt und wie ein Rettungswagen durch die Straße kommen soll, wenn sich weiter oben ein Knoten aufgebaut habe und was es bringt, wenn die Parkplätze in der Straße und vor dem Haus verloren gehen.

 

Frau Nölting, PK 34, erklärt, dass an den Wochenenden bei schönem Wetter im Umkreis des Coffee to fly ein hohes Verkehrsaufkommen bestünde. An einem Wochenende wurde festgestellt, dass der KFZ-Verkehr nicht mehr richtig geflossen ist und dass die Rettungswege nicht mehr zu jeder Zeit offen waren. Im Rahmen eines Versuches wurde daher die Wrangelkoppel zu einer unechten Einbahnstraße umfunktioniert. Das heißt, dass zu bestimmten Zeiten vom Krohnstieg kommend, nicht in die Wrangelkoppel hineingefahren werden darf. Diese Maßnahme wird zu Umgehungsverkehr führen, so dass in der Straße Wischhöfen, um den Begegnungsverkehr zu gewährleisten, Halteverbotsstrecken eingerichtet wurden.Sie weist daraufhin, dass es sich um ein Versuchsmodell handelt, welches auch unter Einsatz von Zusatzschichten durch die Polizei überprüft wird. Nachbesserungen werden, wenn Ergebnisse vorliegen, vorgenommen.

 

Der Bürger moniert, dass die Straße zu einer Rennbahn verkommen ist. Auf seine abendlichen Anrufe in der Wache wird ihm entgegnet, dass ein Wagen vorbeigeschickt wird, wenn einer frei ist. In der Realität käme dann aber kein Polizeiwagen vorbei.Des Weiteren kritisiert er, dass jeden Abend vor dem Veganen Restaurant mit allen vier Rädern auf dem Bürgersteig geparkt wird, so dass der Gehweg nicht mehr benutzt werden kann und fragt nach der Sachlage einer dortigen Gefahrenabwehr, vor allem Angesichts der Tatsache, dass dort die Fußnger dann auf der Fahrbahn gehen ssen.

 

Frau Nölting, PK 34, antwortet, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun habe und schlägt vor, bei Verkehrsverstößen in der Wache anzurufen. Sie erklärt, dass Streifenwagen nach Prioritäten rausgeschickt werden, das heißt, wenn andere Einsätze im Moment wichtiger sind, wird zeitnah kein Wagen vor Ort erscheinen.

 

Herr Müllerhrt aus, dass das Thema Holtkoppel den Ausschuss seit einigen Jahren bewege und weist auf die Einrichtung eines Runden Tisches hin. Er lobt in diesem Zusammenhang die Arbeit der Polizei und ihre Bemühungen, sich des Themas anzunehmen. Er macht deutlich, dass man gemeinsam an einer Lösung arbeitet, die sich jedoch aufgrund der Komplexität der Sachlage hinziehen wird. Hinsichtlich der Raser vor dem Coffee to fly, erklärt er, dass es sich dabei nicht primär um Fahrzeuge mit Hamburger Kennzeichen handelt. Er gibt den Tipp, sich der Anwohnerinitiative anzuschließen.

 

Herr Adolphi bedankt sich bei der Polizei, die auf die Situation vor Ort reagiert habe.