Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Ein neuer Platz entsteht im Finkenau-Quartier:Benennung nach Emily Ruete Gemeinsamer Antrag der SPD- und GRÜNE-Fraktion   

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg
TOP: Ö 4.2
Gremium: Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 25.02.2019 Status: öffentlich
Zeit: 18:02 - 19:58 Anlass: Sitzung
Raum: Barmbek°Basch (Saal 1)
Ort: Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg
20-6593 Ein neuer Platz entsteht im Finkenau-Quartier:Benennung nach Emily Ruete
Gemeinsamer Antrag der SPD- und GRÜNE-Fraktion
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:gemeinsamer Antrag
  Aktenzeichen:123.70-34
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Wendt erläutert den Antrag.

Frau Rams entgegnet, dass die CDU dem Antrag nicht zustimmen werde, da der Vorschlag nicht direkt aus dem Quartier kommt, sondern von einem einzelnen Herren mit einer ganz anderen Intention geäußert wurde.

Frau Möller verweist auf nicht-gemachte Vorschläge seitens der CDU. Sie erwähnt den Zusammenhang zwischen Quartier und der namensgebenden Persönlichkeit. Sie betont den Wunsch nach einer weiblichen Namensgeberin und bestätigt den Antrag.

Herr Baumann äußert sich zum grundsätzlichen formalen Ablauf, erläutert Beispiele aus der aktuellen Politik und weist daraufhin, dass die Grünen sich mit der Realität beschäftigen sollten. Er betont, dass die CDU den Antrag ablehnt.

Herr Dickow betont, dass er grundsätzlich nichts gegen eine Benennung des Platzes nach Emily Ruete habe, er kritisiert jedoch das Verfahren. Ein einvernehmlicher Vorschalg sei über Monate nicht zustande gekommen, er kritisiert die allgemeine Vorgehensweise. Der Antrag wurde ohne einen erneuten gemeinsamen Versuch der Namensfindung vorgelegt.

Herr Reiffert bekräftigt, dass rot-grün durch die Annahme des vorliegenden Vorschlags niemandem gefallen wolle. Er betont, dass Emily Ruete eine interessante Persönlickeit zur Namensgebung darstellt. Das allgemine Verfahren sei jedoch in der Tat unglücklich verlaufen. Er betont, dass auf der letzten Sitzung beschlossen wurde sich spätestens in bei dieser Sitzung zu einigen, damit die Sitzung der Benennungskomission im Senat zeitlich erreicht werden kann. Keine andere Fraktion habe sich initiativ gezeigt.

Eine Bürgerin führt an, dass der Name des Platzes grundsätzlich zweitrangig sei, es fällt viel mehr auf, dass der Platz insgesamt zu karg ist. Es sind nur vier aneinandergereite Bänke vorhanden. Die Aufstellung eines Tisches wäre beispielsweise unzulässig, da zu viel Vanalismus stattfindet. Zur nachbarschaftlichen Begegnung sei der Platz auf diese Art und Weise uneinladend.

Frau Möller erklärt, dass der Platz begutachtet wurde. Er sei nicht geeignet, um dort etwas aufzustellen. Der Vorschlag bezüglich der Bänke kann dennoch an das Bezirksamt weitergeleitet werden. Sie betont, dass eine Nahversorgung in dem Bereich geplant sei.

Frau Rams findet es schade, dass Vorschläge aus dem Quartier abgebügelt hat.

Eine Bürgerin fragt, ob eine Begrünung geplant sei.

Frau VVV gibt an, dass keine Begrünung, sondern eine Möblierung geplant sei.

Herr Reifert wirft ein, dass auch Sitzstufen geplant seien.

Ein weiterer Bürger bestätigt, dass das interesse der im Quartier lebenden Bürger an der Namensgebung eher gering sei. Es ist viel wichtiger, dass der Platz ausgestattet wird und dadurch lebendig werden kann.

Herr Wendt weist darauf hin, dass es nicht richtig sei, dass die Namensvorschläge der Bürger nicht diskutiert worden sind.

Herr Kleinow weist darauf hin, dass eine weitreichende Möblierung des Platzes zu unerwünschten Gästen und anderen Auswirkungen führen kann. Er erläutert, dass das der Grund für die Zurückhaltung des Bezirksamtes bei der Möblierung sei und spricht sich für eine vorsichtige Belebung des Platzes aus. Er führt ferner auf, das keine Gegenvorschläge zur Namensgebung gemacht worden sind. Es fordert eine offene Kommunikation über die Unzufriedenheit bezüglich des vorgeschlagenen Namens, anstatt das Verfahren zu bemängeln.

Herr Reiffert bittet Frau Santore, eine Stellungnahme aus dem Bereich MR einzuholen, inwiefern der Platz kommunikationsfördernder gestaltet werden kann.

Die Vorsitzende lässt über den Antrag abstimmen.


 

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

Antrag beschlossen mit den Stimmen von SPD und DIE GRÜNEN.

Dagegen: CDU

Enthaltungen: Keine (DIE LINKE war nicht anwesend)