Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Verteilungsvorschlag zu den prognostizieren Einnahmen und Ausgaben in den Rahmenzuweisungen (RZ) 1-254.09.01.405.001 "Betriebsausgaben für die offene Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit" (RZ OKJ), 1-254.09.02.405.001 "Förderung der Erziehung in der Familie" (RZ FamFö), 1-254.09.03.404.001 "Betriebsausgaben für sozialraumorientierte Angebote der Jugend- und Familienhilfe" (RZ SAE-Alt)  

 
 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 7.2
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 28.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:25 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
20-6307 Verteilungsvorschlag zu den prognostizieren Einnahmen und Ausgaben in den Rahmenzuweisungen (RZ)
1-254.09.01.405.001 "Betriebsausgaben für die offene Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit" (RZ OKJ),
1-254.09.02.405.001 "Förderung der Erziehung in der Familie" (RZ FamFö),
1-254.09.03.404.001 "Betriebsausgaben für sozialraumorientierte Angebote der Jugend- und Familienhilfe" (RZ SAE-Alt)
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:440.02-12
Federführend:Fachamt Sozialraummanagement   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

N/SR 20 stellt die Drucksache vor und verweist auf die bereits unter Punkt 5 erwähnte Protokollnotiz mit den Antworten auf Fragen von Herrn Ehlers.

 

Herr Ehlers dankt für die Information.

 

Frau Akar informiert über den Austausch mit den Trägern, die überwiegend dankbar seien, weiter arbeiten zu können. Die Träger würden sich trotzdem weiterhin Sorgen um die Zukunft machen, da Angebote beschränkt werden müssten. Erwähnt worden sei der Anstieg der Betriebskosten, der teilweise aus bezirklichen Sondermitteln habe kompensiert werden können; z.B. für Baumfällungen oder die Wartung technischer Geräte. Die Anhebung der Honorarsätze werde grundsätzlich begrüßt, einige Mitarbeiter rden hierdurch aber die steuerfreie Grenze überschreiten. An alle Mitarbeiter würden immer höhere Anforderungen gestellt, wie z.B. Arbeit mit traumatisierten Menschen, wodurch Honorarmitarbeiter oftmals überfordert seien.

Zur Kooperation mit Schule hätten die Träger festgestellt, dass Schule auf offene Kinder- und Jugendarbeit angewiesen sei. Dadurch ergebe sich ein höherer Arbeitsaufwand für fest angestellte Mitarbeiter und Leitungskräfte der Einrichtungen, der nur zum Teil von den Schulen finanziert würde. Der JHA sollte sich mit diesem Mehrbedarf beschäftigen.

 

Frau Ahrweiler ergänzt, dass hierdurch auch die Anforderungen an die festen Mitarbeiter steigen würden. Ihr fehle daher der Austausch über die fachliche Weiterentwicklung, was ist perspektivisch notwendig und was hat sich verändert, z.B. durch die geflüchteten Menschen.

 

Frau Bester dankt für diese Information, da sie eine bessere Entscheidung ermögliche.

 

Frau Haas begrüßt einerseits den ausgeglichenen Haushalt, weist andererseits aber darauf hin, dass noch immer Mittel in Höhe von 200.000 EUR fehlen würden, so dass die Reste und Rückflüsse zur Deckung der laufenden Arbeit und nicht für die höheren Anforderungen eingesetzt werden könnten. Ihre Fraktion würde auch weiterhin für jede Einrichtung zwei volle hauptamtliche Stellen fordern.

Sie erklärt im Namen ihrer Fraktion, sich bei der Abstimmung über die Verteilung der Stimme enthalten zu wollen. Grund seien die auch von den Trägern vorgebrachten Kritikpunkte.

 

Der Vorsitzende dankt Frau Akar für die Information aus dem Trägertreffen, die auch in die Jugendhilfeplanung einfließen könne, dankt der Verwaltung für den erfreulichen Verteilungsvorschlag und die Vorarbeit in der UAG sowie allen Ausschussmitgliedern in ihren Netzwerken.

 

Der Ausschuss stimmt den nachfolgenden Beschluss ab.


Petitum/Beschluss:

Der vorliegende Verteilungsvorschlag wird zur Kenntnis genommen und beschlossen.


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig beschlossen

 

Für-Stimmen

: SPD-, CDU- und Grüne-Fraktion sowie die Trägervertreter

Gegenstimmen

: keine

Stimmenthaltungen

: DIE LINKE-Fraktion