Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Groß Borstel endlich besser an den ÖPNV anbinden! Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation   

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 6.2
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 10.09.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 18:50 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal Langenhorn
Ort: Tangstedter Landstr. 6, 22415 Hamburg
20-5905 Groß Borstel endlich besser an den ÖPNV anbinden!
Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
  Aktenzeichen:123.30-04/0004
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll

Der Vorsitzende gibt für diesen Punkt den Vorsitz an Frau Ros ab.

 

Frau Busold erklärt, dass die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) zu dem Thema schriftlich Stellung genommen habe und kritisiert, dass diese sich über die Belange und nsche der Bürger hinweggesetzt habe.

Die von der Behörde angemerkte geringe Auslastung der Busse in den Abendstunden resultiere aus der Tacktung von 20 Minuten. Diese Wartezeit verdoppelt sich bei Ausfall eines Busses.

Sie zitiert Auszüge aus dem Schreiben und weist daraufhin, dass die vorhandene Bewohnerzahl Groß Borstels von derzeit rund 8500 aufgrund der verschiedenen Bauvorhaben in dem Gebiet um ca. 4000 neue Bewohner erhöhen wird und spricht sich für eine bessere und erweiterte Anbindung an den ÖPNV, z.B. durch eine U-Bahn, für welche

die CDU demnächst einen Vorschlag vorbringen wird.

 

Ferner könnten durch den Einsatz von kleineren Bussen mit einem geringeren Wendekreis auch Straßen angefahren werden, die bisher mit den vorhandenen Bussen nicht befahren werden können. Diese Zubringer nnten Fahrgäste zu den regulären Haltestellen fahren.

 

Herr Lewin bemängelt ebenfalls die Stellungnahme, da diese die Besonderheiten der Örtlichkeit nicht berücksichtige und mahnt an, dass vor Einzug der neuen Bewohner die Erweiterung des ÖPNV durchgeführt werden sollte. Der Metrobus 23 sei mit Fahrt in Richtung Niendorf und Alsterdorf nicht ausreichend. Der Schwerpunkt liegt auf der Erreichung des U-Bahnhofes Lattenkamp. Hier ist eine Erweiterung der Fahrtacktung der Linie 114 notwendig.

 

Herr Debus merkt an, dass durch den Bevölkerungszuwachs nicht automatisch auch das

Groß Borsteler Einkaufszentrum verstärkt ausgelastet wird, sondern vielfach auch außerhalb des Stadtteiles eingekauft werden wird.

 

Die neuen Einwohner im Neubaugebiet Tarpenbeker Ufer möchte Frau Busold in den Stadtteil Groß Borstel und nicht in den Raum um Nedderfeld herum einbeziehen, damit die Wirtschaft in dem Stadtteil profitiert.

 

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.