Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Vorhabenbezogener Bebauungsplan Winterhude 71 hier: Kenntnisnahme der öffentlichen Auslegung  

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses
TOP: Ö 6.1
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 07.12.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:13 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
20-5091 Vorhabenbezogener Bebauungsplan Winterhude 71
hier: Kenntnisnahme der öffentlichen Auslegung
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:600.04-06
Federführend:Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Sell (Büro claussen seggelke) zeigt den Planentwurf für die Bebauung des Grundstückes der ehemaligen Postpyramide. Zielstellung des damaligen Wettbewerbes sei es gewesen, eine gemischte Nutzung - bestehend aus Wohnungen und Büros - unterzubringen, um die Durchmischung in der City Nord zu fördern. Die Büros werden in einem solitären Hochhaus an der Ecke Überseering/Sydneystraße mit 11 bis 13 Geschossen untergebracht, die Wohnungen in zwei Riegeln, deren Geschossigkeiten im Verlauf zwischen 6 und 10 Geschossen variieren würden. Die Baukörper gruppieren sich dabei um einen begrünten Innenhof. Die Anzahl der Wohnungen liege bei 523, davon seien 30 % gefördert und im südöstlichen Gebäuderiegel verortet. Das gesamte Plangebiet sei durch zwei baulich voneinander getrennten Tiefgaragen unterbaut, deren Zu- und Ausfahrten er kurz zeigt. Das Bürogebäude verfüge über eine Bruttogeschossfläche von 21 000 m² und über 190 Tiefgaragenstellplätzen. Die Müllbehälter werden in Unterflur-Systemen untergebracht. Durch den Einbau von Sicherheitstreppenhäusern könne auf separate Feuerwehraufstellflächen verzichtet werden. Im südöstlichen Bereich werde eine Kita einziehen.

 

Auf Nachfrage von Herrn Messaoudi zur Kita und den Dachterrassen antwortet Herr Sell, dass die Ruheräume der Kita zum Innenhof hin ausgerichtet werden. Die Dachausgänge stünden nur den jeweiligen Bewohnern zur Verfügung, lediglich eine Dachterrasse sei für die Gemeinschaft zugänglich.

 

Auf Nachfragen von Frau Ros erklärt Herr Boltres, dass die Wohngebäude eine Element- oder Putzfassade erhalten könnten, das Bürohaus vermutlich eine Alu-Glas-Fassade. Eine Bemusterung sei wie immer vorgesehen.

 

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.