Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Bebauungsplan-Entwurf Winterhude 74 (Büroneubau Kapstadtring 5) hier: mündliche Vorstellung der Ergebnisse des hochbaulichen Werkstattverfahrens sowie Einleitung des Bebauungsplanverfahrens  

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses
TOP: Ö 6.3
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 23.11.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:14 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
 
Protokoll
Beschluss

Frau Ernsing sagt, dass hier ein Gutachterverfahren mit einem Zwischenkolloquium durchgeführt worden sei. Die Gutachter hätten ihre Entwürfe persönlich vorgestellt.

 

Ein Vertreter von Hansa Invest Real Estate zeigt die Belegenheit und die Teilnehmer-Büros des Wettbewerbes. Die Signal Iduna habe in der City Nord ihren Backoffice-Standort und möchte ein neues Gebäude beziehen. Der Neubau solle etwa 1600 Mitarbeitern als Arbeitsstätte dienen und ansprechende und effiziente Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen bieten.

 

Frau Ernsing zeigt zunächst den Entwurf des ersten Preisträgers. Der Gebäudekomplex würde sich gut in die Umgebung einfügen. Besonders an diesem Entwurf sei die flexible Grundstruktur, da sich einzelne Büros einfach zusammenschließen lassen und unterschiedliche Nutzungen zulassen würden. Anschließend geht sie kurz auf die anderen Entwürfe ein.

 

Der Vertreter von Hansa Invest Real Estate ergänzt, dass schon kleine Überarbeitungen an dem Siegerentwurf vorgenommen worden seien. Der Neubau solle ab dem 2. Quartal 2021 bezugsfertig sein.

 

Auf Nachfragen von Herrn Wersich und Frau Ros antwortet der Referent, dass die BWVI noch wegen der Gebäudehöhe und der daraus resultierenden Flugsicherung konsultiert werden müsse. Die Fassade solle aus Aluminium sein, die Farbwahl bedürfe weiterer Abstimmungen.

 

Herr Jorga erklärt, dass es sich um einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan handele mit dessen Verfahren das Büro Eißfeldt beuaftragt werde. Er unterbreitet aufgrund der Größe des Plangebietes den Vorschlag, auf eine öffentliche Plandiskussion zu verzichten und stattdessen für einen Zeitraum von zwei Wochen Informationsmaterial auszulegen. Das Baugesetzbuch biete diese Variante, die bislang nur einmal im Bezirk zur Anwendung gekommen sei.

 

Herr Domres denkt, ein Verzicht auf eine öffentliche Plandiskussion wäre keine gute Idee. Die Plandiskussion könnte dafür im Bezirksamt, im Rahmen einer regulären Sitzung, stattfinden.

 

Herr Messaoudi möchte nicht auf eine Plandiskussion verzichten. Sie könnte aber, wie von Herrn Domres vorgeschlagen, in einem kleineren Rahmen erfolgen.

 

Herr Werner-Boelz stimmt seinen Vorrednern zu.