Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Aktuelle Bürgerfragestunde  

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses
TOP: Ö 2
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 23.11.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:14 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Ein Bürger nimmt auf das Bürgerbeteiligungsverfahren in Klein Borstel Bezug und möchte wissen, wie das Ziel des Bezirkes laute. Es scheine nicht das Ziel zu sein, den Bürgervertrag umzusetzen.

 

Frau Ernsing antwortet, dass das Werkstattverfahren dazu diene, einen geeigneten Entwurf für die Fläche zu finden. Der Bürgervertrag gelte uneingeschränkt. Das Verfahren sei so offen gestaltet, damit allen die Gelegenheit gegeben werde, sich damit zu befassen. Das Bezirksamt nehme dabei die Position eines Moderators ein. Die Architekten hätten sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet und mit dem Ablauf solcher Verfahren. Sie sei optimistisch, dass sich ein gutes Ergebnis erzielen lasse.

 

Herr Domres sagt, das Verfahren gebe es wegen des Bürgervertrages. Bis auf einige Rahmenbedingungen sei das Ergebnis völlig offen.

 

Herr Werner-Boelz lobt die Verwaltung für das Verfahren. Sobald die ersten Pläne vorlägen, könne konkreter in die Thematik eingestiegen werden.

 

Herr Dr. Schott möchte die Bürger weiterhin dazu ermuntern, sich am Verfahren zu beteiligen. Am Ende sollte ein Ergebnis erzielt werden, das mit dem Bürgervertrag und den Interessen des Stadtteils übereinstimme.

 

Der Bürger begrüßt das Werkstattverfahren. Er sei sich bewusst, welcher Aufwand dafür aufgebracht werde. Nach Abschluss des Bürgervertrages solle jedoch eine Vereinbarung getroffen worden sein, wonach bis zu 60 % geförderter Wohnungsbau auf dem Grundstück realisiert werden solle, was zugleich eine höhere Geschossigkeit bzw. größere Dichte nach sich ziehen würde.

 

Herr Domres antwortet, dass im ursprünglichen Auslobungstext gar keine Aussage zu gefördertem Wohnungsbau gemacht worden sei. Daraufhin sei der Beschluss gefasst worden, mindestens 30 % geförderten Wohnungsbau herzurichten und sich die Bezirksversammlung eine Erhöhung auf bis zu 60 % vorbehalte.