Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Barrierearmer Ausbau des Alsterwanderweges und Ertüchtigung des Grünzugs entlang der Alster zwischen den Straßen Meenkwiese und Am Hasenberge/ Umsetzung der Bebauungspläne Alsterdorf 1 und Alsterdorf 2   

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 6.3
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: vertagt
Datum: Mo, 13.11.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 22:01 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal Langenhorn
Ort: Tangstedter Landstr. 6, 22415 Hamburg
20-4956 Barrierearmer Ausbau des Alsterwanderweges
und
Ertüchtigung des Grünzugs entlang der Alster zwischen den Straßen
Meenkwiese und Am Hasenberge/
Umsetzung der Bebauungspläne Alsterdorf 1 und Alsterdorf 2
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll

Die Tagesordnungspunkte 6.3, 6.3.1 und 6.3.2 werden zusammen behandelt.

 

Herr Schmidtchte wissen, inwieweit Umsetzung der Bebauungspläne Alsterdorf 1 und Alsterdorf 2 seitens der Verwaltung vorbereitet seien.

 

Herr Bartsch erklärt, dass die Verwaltung bereits seit längerem daran arbeite. Die Planungen basierten auf Vorgaben zur Barrierefreiheit. Der Alsterwanderweg sei nicht überall barrierefrei angeschlossen, so dass separate Planungen, die vermutlich bereits seit 2011 laufen, zu einer Gesamtplanung zusammengeführt werden sollen.

 

Der Vorsitzende vermutet, dass die historischen Bebauungspläne seiner Auffassung nach erst mit der Forderung nach barrierearmen Zuwegungen zum Alsterwanderweg als Vorwand herangezogen worden seien, die B-Pläne nun umzusetzen. Bis dahin habe die Bevölkerung nie davon ausgehen müssen, dass einzelne Kleingärten zugunsten der Grünanlage, wie in den B-Plänen dargestellt, aufgegeben werden müssten.

 

Somit sagt er, dass vorläufig Klärungsbedarf innerhalb der Fraktionen bestehe, um Planungswege zugunsten der Barrierefreiheit zu erörtern.

 

Frau Busold unterstützt diese Auffassung, da bereits in den 1990er-Jahren mit Bau der Brücke zwischen Deelböge und der Meenkwiese behindertengerechte (heute: barreierefreie) Straßenverläufe angestrebt worden seien. Sie plädiert dafür, schrittweise kleinere Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit auf dem Alsterwanderweg umzusetzen.

 

Herr Debus bittet aus Gründen des umfangreichen Diskussionsbedarfes um Vertagung.

 

Herr Lindenberg ergänzt, dass in dem zugrunde liegenden Gebiet heute andere  Bedingungen herrschten als bei Verabschiedung der B-Pläne in den 1950er-Jahren. Dennoch sollten die ursprünglichen Planungen nicht der heutigen Verpflichtung zur Barrierefreiheit entgegenstehen.

 

Frau Ros ergänzt, dass die Gestaltung des Grünzugs entlang der Alster ihrer Meinung nach einem Gartendenkmal gleichkomme, für das Planungsideen zugrunde gelegen hätten, die ebenfalls in die Diskussionen einfließen sollten.

 

Der Vorsitzende erklärt abschließend, dass die bestehenden Kleingärten nicht mit den ursprünglichen B-Plänen vereinbar seien. Man solle aber nicht voreilig damit beginnen, einzelne Kleingärten zugunsten einer Rampe aufzugeben. Vielmehr müsse die heutige kleinteilige Struktur zugrunde gelegt werden, um Klarheit zu bekommen, wie das Gebiet grundsätzlich entwickelt werden soll.

 

Die Kenntnisnahme wird vertagt.