Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - "Rückbau der westlichen Ufermauer am Fuhlsbütteler Mühlenteich und Herstellung einer naturnahen Böschung  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 6.1
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 25.09.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:48 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal Langenhorn
Ort: Tangstedter Landstr. 6, 22415 Hamburg
20-4742 "Rückbau der westlichen Ufermauer am Fuhlsbütteler Mühlenteich
und Herstellung einer naturnahen Böschung
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Interner Service Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raums
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Frau Lütjens wiederholt ihre Kritik an der unnötigen Baumfällung, wie bereits in der Sitzung am 04.09.2017 geäert. Sie fragt wegen der in Aussicht gestellten Nachpflanzung, welche Baumart anstelle des Ahorns gepflanzt werde und wann dies geschehe.

 

Protokollnotiz

Als Ersatz für den gefällten Ahorn sind drei heimische, großkronig wachsende Laubbäume (z.B. Erle, Weide oder Esche) vorgesehen. Sowohl die erforderliche Endabstimmung als auch die Standortwahl der Ersatzpflanzung stehen noch aus. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr 2018.

 

 

Herr Schmidt erklärt, dass die ursprüngliche Baustellenzufahrt wegen des Umbaus des Knotens Ratsmühlendamm/Brombeerweg rzlich habe abgelehnt werden müssen. Der Umbau der Kreuzung habe jedoch bereits 2013 stattgefunden. Somit erschließe es sich ihm nicht, wie es dazu kommen könne, dass derngst erfolgte Straßenumbau die Planung der Baustellenzufahrt nun vereitele.

 

Herr Henneke schildert, dass die Baumaßnahme bereits seit 2011, also schon vor dem Umbau des Knotens, laufe. Die bisherige Baustellenzufahrt sei nach erneuter Prüfung durch das PK 34 nicht mehr zugelassen worden.

 

Auf die Frage, wann der geplante Rückbau der westlichen Ufermauer beginne, antwortet er, dass die Maßnahme bereits vor 2 Wochen hätte starten sollen. Nach Kenntnisnahme durch den Ausschuss würde das Bauunternehmen umgehend beginnen. Die Arbeiten dauerten anschließend voraussichtlich 6 Wochen.

 

Eine weitere Nachfrage nach einer Möglichkeit der Baustellenzufahrt ohne Sperrung des von Kita-Gruppen stark frequentierten Spielplatzes beantwortet Herr Henneke mit dem Argument, dass ein Abwägungsprozess ergeben habe, dass die Sicherheit von Kindern höher zu gewichten wäre als ein durchgehender Betrieb des Spielplatzes. Das Risiko einer Kollision mit dem Baustellenverkehr sei gegeben, somit liege Gefährdungspotential vor. Eine Baustellenzufahrt ohne Sperrung des Spielplatzes sei aus Gründen der Sicherheit folglich nicht möglich.

 

Der Vorsitzende fasst eine anschließende Diskussion um die Zugänglichkeit damit zusammen, dass in der Konsequenz auch die Sperrung der Fußngerbrücke geprüft werden müsste.

 

Herr Messaoudi erklärt, dass es sich um einen Spielplatz für eher kleinere Kinder handle, der zudem umzäunt sei. Wenn Kinder beaufsichtigt zu dem Spielplatz gehen könnten, sei demnach nicht zwingend eine Gefährdungssituation gegeben.

 

Frau Lütjenschte wissen, welche Art von Baufahrzeugen eingesetzt würden.

 

Herr Henneke erwidert, dass es sich durchaus um LKWs mit entsprechender Ladefläche handle, da Aushub bewegt werden müsse. Diese würden in einer gewissen Taktung für Baustellenverkehr sorgen.

 

Der Vorsitzende bittet darum zu klären, ob zumindest der westliche Stichweg zum Spielplatz weiterhin öffentlich genutzt werden könnte, so dass der Spielplatz offen bleiben könnte und die Zugänglichkeit erhalten bliebe.

 

Frau Wilckens verdeutlicht die Grundproblematik: Vorgesehen sei, dass der Baustellenverkehr den Spielplatz von drei Seiten zu umfahren habe, so dass alles andere außer einer Schließung des Kinderspielplatzes für die Dauer der Maßnahme für Aufsehen sorgen würde, da es schlichtweg gefährlich sei.

 

Der Vorsitzende bittet dennoch um Prüfung einer alternativen Organisation der Baustellenzufahrt, ohne dass die Baustelle verzögert werden soll.

 

Protokollnotiz

 

Eine erneute Prüfung ergab, dass der Spielplatz während der Bautätigkeiten aus Sicherheitsgründen gesperrt werden muss. Per Hinweisschild und Lageplan wird auf umliegende Spielplätze verwiesen. Im Rahmen der Bauausführung wird aber geprüft, ob eine Öffnung an den Wochenenden möglich ist.

 

 

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.