Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Aktuelle Bürgerfragestunde  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 2
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 25.09.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:48 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal Langenhorn
Ort: Tangstedter Landstr. 6, 22415 Hamburg
 
Protokoll

  • Farbgestaltung der Unterführung am Langenhorner Markt

 

Ein Bürger begrüßt die farbliche Gestaltung der Unterführung und des Treppenbereiches, fragt aber gleichzeitig, ob ggf. im kommenden Jahr Gelder freigegeben werden könnten, um die Umgestaltung der Unterführung beidseitig zu vollenden, da die Bevölkerung den Eindruck habe, dass die Gestaltung unvollendet sei und sich kein Gesamtbild ergebe.

 

Herr Henneke erwidert, dass die jetzige Gestaltung bereits die Flächen umfasse, die ursprünglich vorgestellt worden seien. Es fehle lediglich noch ein Schriftzug.

Zum Verständnis r die Dauer der Farbauftragung erklärt er, dass der Untergrund trocken seinsse, wofür lediglich eine moderate Luftfeuchtigkeit herrschen dürfe, da der Farbauftrag bei regnerischem Wetter nicht dauerhaft auf dem Untergrund haften würde.

 

Herr Stahr schlägt vor, dass Jugendliche die andere Wandseite des Tunnels mit Graffiti gestaltennnten.

 

Herr Müller bezieht sich auf die Ursprungsfrage und meint, dass er angesichts ausufernder Kosten zunächst eine Kosteneinschätzung des Bezirks verlange, bevor weitere Wände graphisch gestaltet werden würden.

 

Herr Henneke erläutert, dass der ursprüngliche Auftrag einen Umfang von 38.000 € gehabt habe. Da die Gestaltungsflächen um den Bereich des Treppenaufganges erweitert worden sei, sei die Kostenhöhe um 6.000 € - 8.000 € gestiegen. r das Fördergebiet stünden insgesamt 50.000 € zur Verfügung, die jedoch 2017 verbraucht werdenssten. Somit sei für die Fertigstellung der Farbgestaltung Eile geboten. Unter Umständen könne die vorgesehene Umgestaltung aber in der 40. KW beendet werden.

 

Herr Kegat bestätigt, dass immer schon vorgesehen sei, lediglich einen Teil der Wände farblich zu gestalten. Dabei habe sich ein rgerbeteiligungsworkshop eindeutig gegen Graffiti ausgesprochen. Er äert die Befürchtung, dass die Gestaltung selbst durch Graffiti beschmiert werden könnte, so dass er nach vorgesehenen Reinigungsintervallen zur Pflege der Wandgestaltung fragt und evtl. noch vorhandene Mittel eher dafür einsetzen würde.

 

Herr Henneke erklärt, dass keine Reinigungsintervalle festgelegt seien. Es rden vielmehr 10 Lagen Graffiti-Schutz aufgetragen, der sich aber je nach Häufigkeit der Reinigung selbst abreibe. Auf Nachfrage erklärt er, dass keine bezirklichen Mittel vorgesehen seien, diesen Schutz zu erneuern.