Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Schnittstelle Polizei und Jugendschutz Vorstellung durch den Jugendbeauftragten der Polizei für Hamburg-Nord  

 
 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 6.1
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 27.09.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:50 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Vollmer stellt anhand einer Präsentation seine Arbeit als Jugendbeauftragter vor.

Zum Jugendschutz (Folie 11) führt er aus, dass die dort beschäftigten Kolleginnen und Kollegen bei der Schutzpolizei angegliedert seien und aufsuchende Polizeiarbeit an Brennpunkten durchführen. Darüber hinaus werde der Kontakt zu Häusern der Jugend etc. gesucht, ohne dass zwingend eine Straftat vorliegt. Der Jugendschutz sei in Normen- und Hilfegespräche eingebunden und hierfür entsprechend geschult. Diese Gespräche würden im Anschluss an ein delinquentes Verhalten auch mit der Familie und den Opfern geführt. Derzeit gebe es keine angespannte Lage hinsichtlich der Jugendkriminalität. Der Jugendschutz ist in 4 Bereiche aufgeteilt, der Jugendschutz Nord (10-12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im PK 31, Oberaltenallee) sei auch für den Stadtteil Wandsbek zuständig.

 

Auf Nachfrage von Herrn Kroll teilt Herr Vollmer mit, dass die Zahlen über Jugendkriminalität rückläufig sei. Er bietet an, das aktuelle Jugendlagebild 2016 zur Verfügung zu stellen. Dort sei u.a. eine entsprechende Statistik veröffentlicht. (Anmerkung der Protokollantin: Download aus dem Internet als Anlage zur Sitzung).

 

Auf Nachfrage von Frau Haas zu „Meldungen“hrt Herr Vollmer aus, dass vorrangig Meldungen über Kindeswohlgefährdung eingehen, die die Schutzpolizei u.a. nach Einsätzen abgibt.

 

Der Kontakt zu Schule werde über die Cop2you hergestellt, die in Schulen entweder Büros oder zumindest feste Ansprechzeiten haben, berichtet Herr Vollmer auf Nachfrage von Herrn Guivarra. Nach Absprache werde auch der Jugendbeauftragte der Polizei eingebunden.

Zwischen Polizei und Schulbehörde gebe es das „Präventionsprogramm“, in das Präventions(polizei)beamte eingebunden seien, die die Aufgabe ehrenamtlich wahrnehmen. Im Rahmen dieses Programms würden Klassen von 5 bis 8 zu bestimmten Themen beschult (pro Schuljahr 2 Doppelstunden). In fast allen Schulen sei ein Präventionsbeamtertig.


Abstimmungsergebnis:

Nach Klärung weiterer Verständnisfragen dankt der Ausschuss dem Referenten und nimmt Kenntnis.