Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Anwohnerparkplätze in Barmbek  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg
TOP: Ö 4
Gremium: Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 10.07.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:32 Anlass: Sitzung
Raum: Barmbek°Basch (Saal 1)
Ort: Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Ein Referent aus dem Landesbetrieb für Verkehr stellt das Thema Parkraumbewirtschaftung beim Verkehrs-Management anhand einer Präsentation vor. Der anliegenden Präsentation können weitere Informationen entnommen werden.

 

Auf Nachfragen der Ausschussmitglieder und des Publikums ergänzt der Referent folgende Informationen: Die Zielgruppe des Parkausweises seien vor allem die Bewohner des Quartiers, die bevorrechtigt werden sollen. Ein Bewohnerparkausweis koste ca. 30,00 Euro jährlich. Der Parkplatz werde in fußufiger Entfernung angesiedelt, was bis zu 400 bis 600 Meter Entfernung auch in Nachbarstraßen bedeuten könne. Der Schwerpunkt der Untersuchungen zum Bewohnerparken liege in St. Pauli. Die Inventarisierung der Stellplätze sei 2016 durch ARGUS durchgeführt worden. Diese rechnen für einen Parkstand eine Länge von 5,50 Meter. Der LBV arbeite mit den beiden großen Freefloating-Unternehmen zusammen. Ziel der Parkraumbewirtschaftung sei auch, den Radverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr und das Carsharing zu fördern. Die Parkgebühren im Straßenraum seien angehoben worden, sodass diese höher seien als im Parkhaus, wodurch das Parken im Parkhaus gefördert werden solle. Die Auswirkungen der Ausgabe von Bewohnerparkausweisennnten frühestens nach einem Jahr analysiert werden. Auf den Stadtteil Barmbek könne sich die Parkraumbewirtschaftung erst ab 2019 fokussieren. Die Parkraumbewirtschaftung habe keinen Einfluss auf die zunehmende Verdichtung der Wohnbebauung.

 

Herr Vogt weist darauf hin, dass Kennzeichen aus anderen Städten auch bei Umzug beibehalten werden können, was das Erkennen als Bewohner- oder Dienstfahrzeug unmöglich mache. Ein Parkstand nach Plast sei 5,10 Meter lang. Die Stellplatznachweispflicht sei 2013 abgeschafft worden, sodass ab diesem Jahr neue Gebäude ohne die Schaffung von weiteren Stellplätzen errichtet worden seien. Die Stadtteile St. Pauli und Barmbek könnten bei ihren Anforderungen an die Parkraumbewirtschaftung nicht verglichen werden. Im Parkhaus des Einkaufszentrums Hamburger Meile könne monatlich zu einem günstigen Preis ein Stellplatz gemietet werden. In der nahen Umgebung der Hamburger Meile gebe es genug Stellplätze auf der Straße.

 

Frau Dr. Wolframm gibt zu bedenken, dass evtl. private Mietstellplätze nicht angemietet werden, da ein Bewohnerparkausweis günstiger sein werde.

 

Ein Bürger merkt an, dass er nach der Nutzung von Carsharing sein eigenes Fahrzeug abgeschafft habe.

 

Die Vorsitzende fasst den Wunsch des Ausschusses an den Referenten zusammen, die Untersuchungen zu der Parkraumbewirtschaftung im Stadtteil St. Pauli vorzulegen, sobald diese abgeschlossen seien.

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 VES_BVN_Regionalausschuss_geschwärzt (1908 KB)      

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig beschlossen

 

Für-Stimmen

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Gegenstimmen

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Stimmenthaltungen

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