Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Durchstich Olenland – Legalen Radweg bauen! gemeinsamer Antrag der SPD- und Grünen-Fraktion  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 4.1
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 03.07.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:01 - 21:02 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal Langenhorn
Ort: Tangstedter Landstr. 6, 22415 Hamburg
20-4479 Durchstich Olenland – Legalen Radweg bauen!
gemeinsamer Antrag der SPD- und Grünen-Fraktion
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:gemeinsamer Antrag
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Schmidt erklärt, dass der Durchstich Olenland eine 60 m lange Lücke im Radwegenetz schließe. Die Fläche neben dem Gehweg sei im Bebauungsplan als Verkehrsfläche ausgewiesen. Eine Verbreiterung des Weges sei wegen Bäumen und einer Hecke nicht ohne weiteres möglich. Ein Radweg könne aber auf der anderen Seite der Hecke gebaut werden, da sich dort lediglich eine Wiese befinde.

 

Auf Herrn Müllers Frage nach aufgenommenen Kontakten zu verkehrlich befassten Institutionen erwidert Herr Schmidt, dass er die Straßenverkehrsbehörde und den ADFC kontaktiert habe, die Wohngemeinschaft Ohlenland e.V. oder die BWVI dagegen nicht.

 

Herr Müller kritisiert, dass die Maßnahme nicht ganzheitlich betrachtet werde, denn zusätzlich zu einer Heckenentfernung sste nicht lediglich nur ein Durchstich am Olenland vorgenommen werden. Da nach dem Überqueren des Gehlengrabens der Kleingartenverein 458 (Heimat Höpen e.V.“) folge und die verkehrliche Infrastruktur zum Fahren per Rad dort fehle, müssten auch dort bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Dies sei in dem Kleingartenverein jedoch nicht gewünscht.

 

Herr Willing sagt darüber hinaus, dass für die Schaffung der 60 m langen Wegeverbindung Grunderwerb notwendig wäre.

 

Herr Schmidtumt ein, dass ein Teil der Wiese versiegelt werden müsste und ein kleiner Teil der Hecke entfernt werden müsste, dennoch würde durch den Radweg das ordnungswidrige Gehwegradfahren verhindert werden. Die Polizei habe auf dem bisherigen Weg das Radfahren verboten, um Fußnger, die direkt aus den angrenzenden Häusern kämen, zu schützen.

 

Auf die Kritik, die Maßnahme nicht ganzheitlich betrachtet zu haben, erläutert er dezidiert, dass westlich des Kleingartenvereins der Weg 262 die Möglichkeit biete, den Kleingartenverein zu umfahren.

 

Auf Frau Lütjens Argument, dass der Weg gebaut werden soll, ohne vorab Anwohner befragt zu haben, entgegnet Herr Schmidt, dass kein Anwohner direkt von dem Radweg betroffen wäre, wie man es dem 2. Bild der Drucksache entnehmen könne.

 

 


Petitum/Beschluss:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, zwischen der Straße Olenland und der Ampel am Gehlengraben einen Zweirichtungsradweg planen. Der Radweg soll parallel zum Gehweg östlich angrenzend auf der anderen Seite der Hecke verlaufen, Baumfällungen sollen vermieden werden. Mit einer Kostenschätzung wird diese Maßnahme auf die Liste der zu priorisierenden Maßnahmen für den Neu-, Um- und Ausbau von Verkehrswegen gesetzt.

 

Für die SPD-FraktionFür die GRÜNE Fraktion

Thomas KegatCarmen Wilckens

Jörg W. LewinThorsten Schmidt

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich beschlossen

 

Für-Stimmen

: SPD, Grüne, DIE LINKE

Gegenstimmen

: CDU

Stimmenthaltungen

: