Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Eppendorfer Park – Eingangsbereich Breitenfelder Str./Curschmannstraße Vorstellung der Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens am 17.05.2017  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude
TOP: Ö 4.1
Gremium: Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 29.05.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:55 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Willing stellt mit einer Präsentation (Anlage zur Sitzung) das Ergebnis des Beteiligungsverfahrens vor.

Im Vorwege habe es eine Abstimmung mit dem Denkmalamt gegeben, welche Rahmenbedingungen zu beachten sind. Im Eingang Curschmannstraße / Breitenfelderstraße sollte Baumbestand zurückgebaut und die Rundwege, wie sie ursprünglich angelegt waren, neu erschlossen werden. Die derzeit verschiedenen Materialien sollen vereinheitlicht werden.

Das Bezirksamt plant, eine einheitliche Wasser gebundene Wegedecke aufzubringen und die Betonplatten zu entfernen. Wasser führende Rinnen seien weiterhin notwendig, da ansonsten das Material auf den Wegen weggeschwemmt werde. Auch Mosaik-Kleinpflaster könnten verbaut werden; z. B. an Stellen, an denen die Erosion groß ist.

Der Eingangsbereich werde schmaler dargestellt, wieder mit Bäumen bepflanzt, zudem sei ein Rundweg zum Hügel vorgesehen. Dabei müsste die Wiesenfläche mit den Wurzeln der trittempfindlichen Buchen mit einem sog. Hamburger Gitter (30 cm hoch) geschützt werden.

Darüber hinaus werde es zwei neue Standorte mit Bänken geben.

Zum Schreiben von MARTINIerLEBEN zur Barriere freien Erreichbarkeit des Hügels durch Rampen: Diese Forderung sei schwer umzusetzen. Die Neigungen dürfe maximal 6% betragen, dadurch würde die Rampe 93 Meter lang, zusätzlich müssten Podeste gebaut werden sowie Handläufe und Radabweiser. Hierfür stünden derzeit keine ausreichenden Mittel zur Verfügung. Des weiteren müsse das Denkmalamt seine Zustimmung geben.

Das Bezirksamt könne die vorgestellte Maßnahme nunmehr ausschreiben und zum Spätsommer / Herbst umsetzen.

 

Herr Domres dankt Herrn Willing für den Vortrag und spricht sich für das Kleinpflaster aus, da insbesondere für bewegungseingeschränkte Menschen die Matschstrecken nicht passierbar seien.

Eine öffentliche Toilette würde er zwar begrüßen, ihm sei aber bekannt, dass hohe Investitions- und Betriebskosten anfallen würden. Öffentliche barrierefreie Toiletten gebe es im Bezirksamt und im UKE und auch die Martinus-Gemeinde und die Bethanien-Höfe hätten Toiletten, die in der Nähe des Parks seien.

 

Herr Bohlen spricht Herrn Willing ebenfalls seinen Dank aus und bittet das Bezirksamt, mit dem UKE in Kontakt zu treten und anschließend eine entsprechende Beschilderung zu prüfen.

Auf Nachfrage berichtet Herr Willing, dass künftig die Stadtreinigung für die öffentlichen Toiletten zuständig sei. Da öffentliche Toiletten in Grünanlagen bislang kein Thema gewesen seien, sagt er eine Anfrage beim UKE zu. Die Finanzierung der Maßnahmen im Eppendorfer Park erfolgt aus den Rahmenzuweisungen Unterhaltungsmaßnahme.

 

Protokollnotiz:

Eine Anfrage an das UKE ist erfolgt, die Antwort steht noch aus.

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Herr Dr. Kiehn begrüßt die Planung ebenfalls.

Er regt an, bei der Änderung des Eingangsbereichs des Eppendorfer Parks durch die Wegeführung möglichst viel Begegnungsfläche für Spaziergänger und Jogger vorzusehen, die unter Berücksichtigung der natürlichen Gegebenheiten möglichst barrierearm gestaltet wird. Hintergrund dieser Anregung sei, dass derzeit alternative Wegebeziehungen vorhanden sind, die teilweise wegfallen werden.

Auf Nachfrage teilt Herr Willing mit, dass die Ellipsen-Führung ein Vorschlag der Bürger gewesen sei, was insbesondere Joggern entgegen kommt.

 

Hinweis zu Protokoll:

Die Residenzleitung Bethanien-Höfe hat folgende E-Mail zum Thema Nutzung von öffentlichen Toiletten geschickt:

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Bethanien-Höfe als öffentliche Toilette nicht zur Verfügung stehen. Es gab im Eppendorfer Park schon einmal ein Toilettenhäuschen.

Es wäre schön, wenn dieses wieder geöffnet würde, denn auch anderenorts zeigt sich ja, dass ohne Toilettenanlage in den Parks die Leute einfach in die Büsche gehen. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.


Abstimmungsergebnis:

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.