Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - U5-Haltestelle Sengelmannstraße: Schallschutzmaßnahmen prüfen, Anwohnerinnen und Anwohner weiterhin einbeziehen! Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung
TOP: Ö 5.1
Gremium: Bezirksversammlung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 19.01.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
20-3729 U5-Haltestelle Sengelmannstraße: Schallschutzmaßnahmen prüfen, Anwohnerinnen und Anwohner weiterhin einbeziehen!
Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
  Aktenzeichen:123.30-04/0004
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Lewin macht deutlich, die U-Bahn-Strecke erschließt noch andere Bereiche, so wird es noch andere Haltestellen im nördlichen Bereich geben. Auch hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Menschen vor Ort, z.B. in Alsterdorf, durch entsprechende Schallschutzmaßnahmen geschützt werden. Die Hochbahn hat in ihrer Antwort zugesagt einen Lösungsvorschlag unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte zu entwickeln. Wichtig ist aber auch, dass die heutige Schallschutzsituation verbessert wird. Deshalb müssen die derzeitigen Emissionswerte in diese Betrachtungen einfließen. Dies muss noch im zuständigen Regionallausschuss diskutiert werden. 

 

Herr Bernd Kroll stellt fest, es wäre richtig, das Thema im Regionalausschuss zu diskutieren. Er weist darauf hin, dass in der Vorlage einige Formulierungen sind, die nicht zufriedenstellend sind. Die Erkenntnis, dass der Lärmschutz unter Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte geplant ist, ist erstaunlich, da dies wohl eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Beschlossen wurde aber, dass eine möglichst weitgehende Lärmreduzierung erfolgen soll. Es wurde deutlich mehr gefordert, als die Einhaltung der Grenzwerte. Es ist bedauerlich und unbefriedigend, dass dem nicht gefolgt wurde. Auch hätte er eine konkrete Zusage erwartet, dass mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert wird. Es wird lediglich mitgeteilt, dass dies geplant ist. 

 

Herr Domres kann die Probleme nicht erkennen. Er ist sicher, dass eine angemessene Bürgerbeteiligung stattfinden wird und im Ergebnis Lösungen generiert werden, mit denen die Stadt insgesamt gut leben kann. 


 

 

 


Abstimmungsergebnis:

Überweisung in den zuständigen Regionalausschuss:

Mehrheitlich abgelehnt

 

Für-Stimmen

: CDU, DIE LINKE, FDP, AfD

Gegenstimmen

: SPD, GRÜNE

Stimmenthaltungen

: Piraten

 

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.