Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Verschiedenes  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 8
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 05.12.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:05 - 21:49 Anlass: Sitzung
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

  • Luftverschmutzung durch Bewohner der Borribles

 

Frau Lütjens berichtet, dass neuerdings vom Bauwagenplatz der Borribles eine Rauchwolke ausgehe, die sich über Klein Borstel lege. Sie fragt, ob Anwohner dies dulden müssten, da es wegen der Luftverpestung Beschwerden gegeben habe.

 

Herr Bartsch teilt mit, dass es bestimmte Dinge gebe, die man nicht verheizen dürfe, wird aber eine rechtliche Antwort zu Protokoll geben.

 

Protokollnotiz

 

Im Vertrag des Bezirksamts mit den Mietern des Bauwagenplatzes wurde vereinbart, dass von dem Grundstück weder Geruch noch Lärm jeglicher Art ausgeht, der geeignet ist, die Nachbarschaft zu belästigen. Dem Bezirksamt ist bekannt, dass die Beheizung der Bauwagen durch Holz erfolgt.  Diese Art der Beheizung wird toleriert, soweit sie sich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften bewegt. Konkret sind dies die Vorgaben der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV). Dort sind die zulässigen Brennstoffe aufgezählt, für Holz gilt, dass es naturbelassen sein soll und einen Feuchtegehalt von max. 25 % (bezogen auf das Trockengewicht) aufweist.

 

 

 

  • Markierungsstreifen um die Sprunginsel in der Rathenaustraße

 

Frau Busold erinnert die Verwaltung daran, dass gefordert worden sei um die Sprunginsel in der Rathenaustraße einen weißen Markierungsstreifen aufzutragen, der die Sicherheit beim Überqueren der Straße erhöhen solle. Dieser sei bisher noch nicht gezogen worden, würde aber nach wie vor gefordert

 

Protokollnotiz

 

Die zuständige Straßenverkehrsbehörde wurde zum Weißen der Bordsteine um Stellungnahme gebeten.

 

Folgende Stellungnahme liegt vor:

 

Die Verkehrsunfallauswertung weist für die letzten drei Jahre (neben einem Jahr des üblichen Auswertungszeitraumes für Unfälle mit Personenschäden) keine Verkehrsunfälle auf, der aktenkundig geworden ist.

 

Eine „Weiß-Markierung“ ist daher aus straßenverkehrsbehördlicher Sicht nicht erforderlich, ganz abgesehen davon, dass die Unterhaltungsfolgekosten vermeidbar sind.

 

Nach Auffassung der Straßenverkehrsbehörde ist die Kennzeichnung mit dem

VZ 222-20, „vorgeschriebene Vorbeifahrt rechts vorbei“ absolut ausreichend.“

 

 

 

  • Farbliche Markierung der Treppenstufen am Langenhorner Markt

 

Herr Lehmann sagt, dass auch er in einer früheren Sitzung eine Forderung eingebracht hätte, um die sich die Verwaltung bisher nicht gekümmer habe. Somit wiederholt er, dass an den obersten und untersten Stufen der Treppen zum Langenhorner Markt (Wochenmarkt) ein Sicherheitsstreifen aufgetragen werden sollte.

 

Herr Bartsch erwidert, dass die Stufen barrierefrei gekennzeichnet seien, er aber eine farbliche Markierung der Stufen prüfen werde.

 

Protokollnotiz

 

In Abstimmung mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH) erhielten die Treppenstuppen am Langenhorn Markt einen 5 cm schwarzen Markierungsstreifen, um einen möglichst starken Kontrast zu den hellgrauen Treppenstufen zu gewährleisten. Dementsprechend gibt die schwarze Markierung den Wunsch/die Forderung des BSVH wieder. Ferner wird an allen Treppenanlagen am Langenhorner Markt durch Aufmerksamkeitsfelder auf den Beginn der Treppen hingewiesen, sodass alle Blinden und Sehbehinderte aufmerksam gemacht werden.

 

 

 

  • Zustand der Geh- und Hochbordradwege Alsterdorfer Damm und Carl-Cohn-Straße

 

Herr Debus hebt hervor, dass unmittelbar nach der letzten Sitzung des Regionalausschusses Unebenheiten an den explizit erwähnten Stellen im Alsterdorer Damm und in der Carl-Cohn-Straße beseitigt worden seien. Jedoch hätten diese Stellen exemplarisch für den Zustand in beiden Straßen insgesamt gestanden. In unmittelbarer Nähe der erwähnten Stellen seien weitere verkehrsgefährdende Unebenheiten, die nicht behoben worden seien, so dass er fordert, den Gesamtzustand der Straßen durch den Wegewart ermitteln zu lassen. Zudem kritisiert er den erneuerungsbedürftigen Zustand der Hochbordradwege (exemplarisch genannt: Alsterdorfer Damm stadtauswärts auf Höhe des Bistros Braband).

 

 

 

  • Treppen- und Rampenanlage an der U-Langenhorn Markt

 

Herr Kegat fragt, ob es an den Witterungsbedingungen liege, dass die Farbstreifen auf die Treppen- und Rampenanlage an der U-Langenhorn Markt noch nicht aufgetragen seien.

 

Herr Bartsch erklärt, dass hohe Witterungsanforderungen an den Farbauftrag auf Treppenstufen bestünden. Er sagt eine Prüfung der anstehenden Arbeiten zu.