Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Umgestaltung des nördlichen Maienwegs: Variante 2 näher untersuchen! Antrag der GRÜNE-Fraktion  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz
TOP: Ö 7.2
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 27.09.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:25 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
20-3418 Umgestaltung des nördlichen Maienwegs:
Variante 2 näher untersuchen!
Antrag der GRÜNE-Fraktion
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
  Aktenzeichen:750.10-03
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Dieser Tagesordnungspunkt wird gemeinsam mit den Tagesordnungspunkten 8.3, 8.7 und 8.8 behandelt.

 

Herr Schmidt, GRÜNE-Fraktion, erläutert den Antrag. Da die gutachterliche Stellungnahme unter TOP 8.8 erst kurzfristig vorliege, bittet er um Vertagung, damit die Fraktionen sich mit dieser befassen können. Das Ergebnis der Variante 2 liege zwar bereits vor, jedoch solle mit diesem Antrag der politische Wunsch der Prüfung ausdrücklich geäert werden. Eine Variantenauswahl sei in diesem Ausschuss noch nicht getroffen worden.

 

Frau Lütjens teilt mit, dass die CDU-Fraktion lediglich dem Punkt 6 des Petitums zustimme. Die Punkte 1 bis 5 sollen bei einer konkreten Vorstellung im zuständigen Regionalausschuss besprochen und beschlossen werden.

 

Herr Reiffert, GRÜNE-Fraktion, merkt an, dass die Punkte 8.3, 8.7 und 8.8 weiterhin vertagt werden sollen. Lediglich über den Antrag unter TOP 7.2 solle abgestimmt werden.

 

Herr Kroll, CDU-Fraktion, dankt dem Bezirksamt für die frühzeitige Prüfung und gutachterliche Stellungnahme vorab. Den zusätzlichen Prüfungsantrag der SPD- und GRÜNE-Fraktion halte er nicht r sinnvoll.

 

Die Tagesordnungspunkte 8.3, 8.7 und 8.8 werden vertagt.


Petitum/Beschluss:

Das Bezirksamt wird gebeten, folgende Modifikationen an der vorgestellten Variante 2 für den Maienweg zwischen Am Hasenberge und Ratsmühlendamm zu prüfen:

1.Statt des in der Variante 2 vorgesehenen Schutzstreifen an der Westseite des Maienwegs genau wie an der Ostseite Markierung eines Radfahrstreifens. Der Platz dafür soll durch die Verschiebung des Sicherheitstrennstreifens (zwischen Parkständen und Streifen) in die Nebenfläche gewonnen werden.

2.Einrichtung der Kfz-Stellplätze zwischen den Bäumen auf der Ostseite; Sicherheitstrennstreifen ebenfalls auf den Nebenflächen.

3.ckbau der vorhandenen Hochbordradwege im nördlichen Kreuzungsbereich (Ratsmühlendamm); Fahrbahnverbreiterung um die entsprechende Fläche und Einrichtung von Radfahrstreifen; dadurch direkte Durchbindung der im Kreuzungsbereich vorhandenen Streifen („Berliner Lösung”) in den Maienweg.

4.Weitestmögliche Verkürzung des dreistreifig ausgebauten Abschnitts des Maienwegs (Querschnitt B in der Planung); Ziel ist die Minimierung vom Baumfällungen.

5.Einrichtung eines mindestens 1,80 m breiten und somit barrierefreien Gehweges auf der Ostseite. Im Bereich der Baumscheiben wird die Gehwegbreite jeweils auf ein Mindestmaß reduziert.

6.Die nächste Vorstellung einer entsprechend konkretisierten Planung erfolgt im zuständigen Regionalausschuss.

 

 

 


Punkte 1 bis 5

Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich beschlossen

 

r-Stimmen

SPD, GRÜNE

Gegenstimmen

CDU, LINKE

Stimmenthaltungen

-

 

 

Punkt 6

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig beschlossen.