Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Rathenaustraße, zw. Haus-Nr. 8 und Wolffsonweg, Herstellung einer Radwegableitung und eines Gehweges  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 6.2
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 05.09.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:04 - 21:56 Anlass: Sitzung
20-3324 Rathenaustraße, zw. Haus-Nr. 8 und Wolffsonweg, Herstellung einer Radwegableitung und eines Gehweges
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Interner Service Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raums
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Lindenberg kritisiert, dass die Radwegableitung noch weit vor der kritischen Sprunginsel zwar eine Entschärfung der Sicherheitslage für Radfahrer darstelle, aber keine Beseitigung der Gefahrensituation. Auch sei es aus seiner Sicht nicht gut, die Radwegableitung im mittleren Teil des Abschnittes der Straße fortzuführen.


Zudem habe er gehört, dass die Rathenaustraße im Zuge der Veloroute 4 überplant werde. Für ihn ergibt sich die Frage, ob mit der geplanten Radwegableitung der Gesamtplanung vorgreife, mit Fahrradstreifen dieser Gesamtplanung vor?

 

Herr Willing entgegnet, dass die kurze Ableitung tatsächlich der Haushaltslage geschuldet sei. Perspektivisch sei eine Verlängerung der Ableitung vorgesehen bzw. keine Ableitung mehr zu haben.

 

Frau Busold begrüßt die geplanten Veränderungen, wenngleich das Ergebnis nicht voll befriedigend erscheine.

 

Zudem trägt sie folgende Bitte des Alsterdorfer Bürgervereins mit: Vor dem Haupteingang der Seniorenwohnanlage in der Rathenaustraße sei ein Übergang geschaffen worden mit einer Sprunginsel in der Mitte der Straße, damit auch Rollstuhlfahrer sicher über die Straße gelangen können. Die Sprunginsel selbst soll zur besseren Wahrnehmung weiß markiert werden.

 

Herr Willing nimmt diese Anregung zur Prüfung mit.

 

Herr Schmidt erklärt, dass die Velorouten in Hamburg bis 2020 fertiggestellt sein sollen. Somit erwartet er in der Rathenaustraße weitere Veränderungen.

 

Erhrt eine Stellungnahme des ADFC an, wonach der 1,85 m breite Radfahrstreifen zu einem 1,25 m breiten Schutzstreifen verschmälert wird, während der Fahrstreifen für den motorisierten Verkehr in der Breite konstant bleibe. Das würde Radfahrer veranlassen, sich weiter nach rechts zu lehnen. Gewünscht sei jedoch vielmehr, dass sich die Verkehrsarten verflechten, so dass ein sicher fahrender Radfahrer zum Abbiegen sich in die Mitte orientiert, um zu verhindern, dass er an der Ableitung von motorisiertem Verkehr überholt werden kann. Sinnvoller wäre also den Schutzstreifen gleich breit zu lassen und stattdessen die Fahrbahn zu verschmälern, so dass der motorisierte Verkehr zur besonderen Umsicht aufgefordert werden würde. Mit vorliegender Planung würde eher der motorisierte Verkehr zum Überholen von Radfahrern animiert werden. Die Planungen seien in der Realität somit gefährdungsfördernd.

 

Herr Willing wird diese Anregung prüfen lassen.

 

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.