Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Verlegung eines Depotcontainerstandortes  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 6.3
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: abgelehnt
Datum: Mo, 05.09.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:04 - 21:56 Anlass: Sitzung
20-3329 Verlegung eines Depotcontainerstandortes
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Interner Service Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raums
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Frau Lütjens kritisiert die Planungen zur Verlegung der Depotcontainer. Gemeinsam mit der Polizei soll kürzlich besprochen worden sein, dass eine Verschiebung um wenige Meter ausreiche, um die Zufahrt zum danebenliegenden Grundstück zu schaffen. Sie erklärt, dass sie verwundert sei, dass nun vorgestellt werde, dass alle Container Richtung Zebrastreifen verlegt würden.

 

Der Elternrat der Alber-Schweitzer-Schule soll sich aus Gründen der Geräuschemission gegen die Planungen ausgesprochen haben. Zudem sei zu befürchten, dass bei Leerung der Container und gleichzeitiger Anfahrt der Kinder zur Schule Staus entstehen. Der Verkehrsbereich sei bereits heute eine kritische Stelle, da Park- und Einfahrtsverbotsschilder von z.B. Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, nicht hinreichend beachtet würden, was sowohl Fußnger als auch Radfahrer gefährde.

 

Frau Ros pflichtet Frau Lütjens bei, denn die zeitweise Einschränkung der Fahrbahnrichtungsführung sei aus Sicherheitsaspekten eingeführt worden. Zudem sei eine freie Sicht für Schulkinder sicherheitsrelevant. Die Straßeneinsicht würde durch die Verlegung der Container eingebüßt.

 

Frautjens fragt, ob die Verschiebung der Container im Bereich des derzeitigen Standortes nicht möglich sei. Es wäre zudem kostengünstiger.

 

Herr Petersen (PK 35) kann den Grund für die Verlegung nicht erklären, sagt aber, dass die Verlegung ein Kompromiss sei und künftig geprüft werden müsse, ob sich der neue Standort bewähre. Insbesondere die geäerte Befürchtung der Verkehrsbeeinträchtigungen sehe er kritisch.

 

Herr Willing ergänzt, dass der Kompromiss dem Umstand geschuldet sei, dass jeder andere Standort für die Container massive Eingriffe in den Wurzelbereich der Bäume bedeutet hätte. Es soll jedoch nicht mehr als nötig in den Baumbestand eingegriffen werden.

 

Frau Lütjens plädiert nachdrücklich dafür, die gesamte Planung zu überdenken, da die Abholung der Container in der Realität nicht so steuerbar sei, wie man es vermutet. Auch sei die chstgelegene Eiche so weit entfernt, dass eine bloße Verschiebung der Container möglich erscheine, um das Ziel der Schaffung einer neuen Einfahrt zu realisieren.

 

Herr Prott unterstützt Frau Lütjens Forderung und spricht sich für eine Verschiebung der Container aus, da ein nachträglicher Rückbau unnötigerweise kostenintensiv re.

 

Der Ausschuss beschließt, den TOP nicht zur Kenntnis zu nehmen und bittet die Verwaltung, die Planung anzupassen.