Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Vorhabenbezogener Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Süd 36 (Grete-Zabe-Weg) hier: Zustimmung zur Feststellung  

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses
TOP: Ö 5.2
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 30.06.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Robert - Koch - Straße 17, 20249 Hamburg
20-3161 Vorhabenbezogener Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Süd 36 (Grete-Zabe-Weg)
hier: Zustimmung zur Feststellung
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
  Aktenzeichen:600.04-06
Federführend:Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Ein Vertreter des Stadtteilrates Barmbek-Süd geht auf die Einwendungen ein, die der Stadtteilrat und der Stadtteilverein Barmbek-Süd eingebracht haben ein und spricht sich für die Errichtung einer Lärmschutzwand aus.

 

Herr Domres bedankt sich für die Einwendungen, erklärt aber zugleich, dass den Stellungnahmen nicht gefolgt werde. Das Thema der Straßenverkehrsflächen sollte in den Regionalausschuss eingebracht werden.

 

Herr Buchmann sagt, die Bürger benötigen bezahlbaren Wohnraum des ersten und zweiten Förderweges, der hier keine Berücksichtigung finde.

 

Herr Dickow ist mit dem Bebauungsplan grundsätzlich einverstanden, denkt aber, dass man erneut mit der Deutschen Bahn über eine Lärmschutzwand hätte sprechen können. Über die Verkehrsflächen sollte im Regionalausschuss gesprochen werden.

 

Frau Voet van Vormizeele hält Wohnen dort für sehr gut möglich. Auch die Durchmischung stimme bei diesem Vorhaben. Der Plan sei ausreichend abgewogen worden, ebenso im Hinblick auf den Lärmschutz und könne daher festgestellt werden.

 

Herr Boltres erklärt, die SAGA GWG werde dort Wohnungen im ersten Förderweg realisieren, auch die Altenwohnungen der Fluwog seien gefördert. Insofern liege ein ausgewogener Mix von Eigentum, Mietwohnungen, Baugemeinschaften und gefördertem Wohnungsbau vor.

 

Frau Haas bemängelt, dass überhaupt nur 6,5 % des Bedarfes an sozialem Wohnungsbau in Hamburg gedeckt werden können. Selbst solche Durchmischungen würden nicht zu einer Verbesserung der Situation beitragen. Ihre Fraktion wehre sich dagegen, dass nur Wohnungen für eine Einkommensschicht geschaffen werden.

 

Herr Domres erwidert, dass sich diese Zahlenangaben auf Städte und Gemeinden beziehen würden, die keinerlei geförderten Wohnungsbau betreiben. Hamburg sei mit seiner 30 %-Forderung nach gefördertem Wohnungsbau ziemlich weit vorne.


Petitum/Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss wird gebeten, das Ergebnis der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs Barmbek-Süd 36 sowie die Änderung des Flächennutzungsplans zur Kenntnis zu nehmen und der Bezirksversammlung die Zustimmung zur Feststellung des Bebauungsplan-Entwurfs Barmbek-Süd 36 sowie die Kenntnisnahme der Änderung des Flächennutzungsplans zu empfehlen.

 

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

mehrheitlich beschlossen

 

Für-Stimmen

: SPD, CDU, GRÜNE

Gegenstimmen

: DIE LINKE