Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Die drei Bunker müssen weg – Jetzt die letzte Chance nutzen - Abriss der Bunkerbauten südlich des Ohkamps!   

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 5.5
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: abgelehnt
Datum: Mo, 06.06.2016 Status: öffentlich
Zeit: 18:04 - 20:54 Anlass: Sitzung
20-3082 Die drei Bunker müssen weg – Jetzt die letzte Chance nutzen -
Abriss der Bunkerbauten südlich des Ohkamps!
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
  Aktenzeichen:123.70-24
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Müller stellt den Antrag inhaltlich vor.

 

Ein Bürger weist darauf hin, dass der Bunker ein belegtes Fledermausquartier sei und bittet um Beachtung bei einem eventuellen Abriss.

 

Der Vorsitzende weist darauf hin, dass es keinen Abriss ohne artenschutzrechtliches Gutachten gebe.

 

Herr Messaoudi erklärt, dass es sich ihm nicht erschließe, was die Antrag stellende Fraktion damit bezwecken wolle. Es sollte eher überprüft werden, welche Nutzungsmöglichkeiten für den schmalen Bunker bestünden.

 

Herr Kegat sieht es als nicht zielführend an, den Bunker abzureißen, da dieser umgeben sei von Bäumen, die dem Abriss mit schwerem Gerät zum Opfer fallen würden. Der Eingriff zur Schaffung der Flüchtlingsunterkunft Ohkamp werde von dem Bürgern bereits als Eingriff in eine Grünfläche wahrgenommen. Sollte in ferner Zukunft jemand das Gebiet erschließen wollen, z.B. für Wohnbebauung, solle dieser dann eher den Abriss bezahlen.

 

Ein Bürger spricht sich im Sinne der benachbarten Kleingartenbesitzer gegen den Bunkerabriss aus, da dieser eine Abgrenzung darstelle. Bei einem Abriss befürchte er, dass dieser zu einer Gefahrenquelle für spielende Kinder werden könne.

 

Herr Kranz erinnert daran, dass eine Wohnbebauung in dem Bereich aus Lärmschutzgründen nicht zulässig sei. Zudem werde befürchtet, dass es bei einem Abriss zu Verzögerungen am Bau der Flüchtlingsunterkunft geben könne.

 

Herr Müller erklärt, dass man bei nftigen möglichen Bebauungsplänen des ohnehin hochverdichteten Wohngebiets bei weiterem Bestehen des Bunkers einen Mehraufwandtte. Diesen würde die CDU durch den Antrag bereits zum jetzigen Zeitpunkt beseitigen wollen.


Petitum/Beschluss:

 

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss beschließen:

Der Bezirksamtsleiter wird beauftragt, sich kurzfristig dafür einzusetzen, dass

1.ein Abriss der drei Bunker („Deckungsgräben mit Schutzräumen") am Ohkamp/ Ecke Flughafenstraße kurzfristig stattfindet

 

2.der Abrissprozess „quartiersfreundlich" passiert, sprich Schäden an benachbarten Grundstücken, Gebäuden sowie Leitungen zu vermeiden sind.

 

 

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich abgelehnt

 

Für-Stimmen

: CDU

Gegenstimmen

: SPD, Grüne, DIE LINKE

Stimmenthaltungen

: