Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Erdkampsweg: Lücke im Radverkehrsnetz schließen – Schulweg sichern! Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 7.1
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 06.06.2016 Status: öffentlich
Zeit: 18:04 - 20:54 Anlass: Sitzung
20-2960 Erdkampsweg: Lücke im Radverkehrsnetz schließen – Schulweg sichern!
Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied
  Aktenzeichen:123.30-04/0004
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Frau Lütjens erklärt, dass in der vorliegenden Stellungnahme erneut bestätigt werden würde, dass die Situation des Radverkehrs in diesem Bereich verbesserungsbedürftig sei. Diese Auffassung würde auch durch die CDU-Fraktion geteilt.

Insbesondere den Kurvenbereich im Bereich der Kirche werde für breit genug gehalten, um diesen zu sanieren. Eine Verlegung von Radwegen auf die Straße hätte vielerorts das Unsicherheitsgefühl von Radfahrern erhöht. Deshalb solle der Radverkehr an Hauptverkehrsstraßen auf Hochbordradwegen neben der Fahrbahn geführt werden. Im Erdkampsweg sei dafür zu klären, wie hoch die Kosten für Umbaumaßnahmen im Abschnitt zwischen Kurvenbereich und Wacholderweg ausfielen, wie viele Parkplätze entfielen und was der Seniorenbeirat dazu sage.

 

Herr Messaoudi merkt an, dass anhand der Stellungnahme deutlich werde, dass die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) und der LSBG als ausführendes Organ eine rückständige Verkehrspolitik betreiben würden. Ihm erschließe sich der Sinn der Stellungnahme nicht vollumfänglich. Denn er verstehe es so, dass der Bezirk in eigener Sache eine Überplanung vornehmen könne, ohne dass konkrete Bedingungen genanntrden.

 

Herr Bartsch teilt die Auffassung der nicht eindeutig formulierten Bedingungen. Geregelt sei, dass seitens der Fachbehörde keine Ressourcen bereitgestellt würden, um den Bereich zu überplanen. Er erklärt, dass der Bezirk in der jüngeren Vergangenheit die Maria-Louisen-Straße unter vergleichbaren Umständen überplant hätte. Dies sei jedoch bis heute mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.

 

Sein Vorschlag wäre somit, die Problematik der Lücke im Radverkehrsnetz der Radfahrkoordinatorin Frau Pfaue im Rahmen des Bündnisses für den Radverkehr zuzuleiten. Es handle sich beim Erdkampsweg zwar nicht um eine Veloroute, dennoch soll die Radfahrkoordinatorin im Ausschuss Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz zum Ausdruck gebracht haben, dass auch bezirkliche Streckenabschnitte für ein flächendeckendes Radverkehrsnetz geprüft werden rden.

 

Der Vorsitzende erklärt, dass der Ausschuss diese Initiative unterstütze und die Reaktion der Fachbehörde abwarte.

 

Ein Bürger erklärt dass er sich im nördlichen Bereich des Erdkampsweges  Hochbordradwege vorstellennne. Im weiteren Verlauf seien für ihn zwischen dem Hummelsbütteler Kirchenweg und der Etzestraße bei der Straßenbreite im Querschnitt keine beidseitigen vorschriftsmäßig hochbordgeführten Fuß- sowie Radwege neben dem Straßenverlauf vorstellbar. Er kritisiert, dass die Verlegung des Radweges auf die Fahrbahn nicht auch ab dem Etzeweg in nördliche Richtung weitergeführt werde.

 

Der Vorsitzende erklärt, dass die BWVI Varianten erarbeiten werde, mit denen sich der Ausschuss zur gegebenen Zeit auseinander setzen werde. Wichtig sei zudem, auch den Elternbeirat des Gymnasiums Alstertal zu beteiligen.

 

Herr Bartsch weist im Nachgang darauf hin, dass sich auch die Bezirksversammlung klar dafür ausgesprochen hätte, im Rahmen der Velorutenbearbeitung auch die Bezirksrouten zu berücksichtigen.

 

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.