Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Referent DB AG / Endlich wieder öffentliche Toiletten im Umsteigebahnhof Ohlsdorf. Einstimmige Beschlussempfehlung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 6.1
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 14.09.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:03 - 22:10 Anlass: Sitzung
20-1755 Endlich wieder öffentliche Toiletten im Umsteigebahnhof Ohlsdorf.
Einstimmige Beschlussempfehlung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussempfehlung Ausschuss
  Aktenzeichen:123.50-04
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Der Referent der Deutschen Bahn AG erklärt, dass am Standort Ohlsdorf 2 Toiletten vorhanden seien, eine permanent geöffnete für Herren und eine abschließbare Toilette für Damen und mobilitätseingeschränkte Personen. Aufgrund von Vandalismusschäden sei die Herrentoilette defekt und somit geschlossen worden. Gegen Entgelt sei die bestehende Toilette nach wie vor nutzbar, auch für Herren, für Mobilitätseingeschränkte Personen mit speziellem Schlüssel sogar kostenfrei. Gereinigt werde die Anlage regelhaft durch DB Service.

 

Auf Herrn Messaoudis Anregung, ein frei zugängliches Pissoir, ähnlich der Anlage am Langenhorner Markt, zu schaffen, führt der Referent aus, dass die Herrentoilette mit Pissoir frei zugänglich gewesen sei, jedoch zerstört worden sei. Auch wenn zwischenzeitig unterschiedliche Ansätze verfolgt worden seien, dass kostenfreie Pissoir aufrechtzuerhalten, habe die Deutsche Bahn AG sich nach diversen missbräuchlichen Nutzungen dazu entschlossen, dass Pissoir aufzugeben.

 

Der Referent erläutert, dass der Bezirk Hamburg-Mitte vor dem Gelände des Hauptbahnhofes ein stark frequentiertes Pissoir aufgestellt habe. Sollten ähnliche Lösungen auch für Ohlsdorf gewünscht sein, wäre es eine städtisch zu finanzierende Maßnahme.

 

Herr Schmidt fragt, wie andernorts dem Vandalismusproblem begegnet wird. Der Referent entgegnet, dass verschiedene Maßnahmen der Überwachung eingesetzt würden, aber in Ohlsdorf seien tief verankerte Keramikeinrichtungen mit einer Wut regelrecht herausgerissen worden, wogegen kein Instrument Abhilfe schaffe. Es könne auch kein Überwachungspersonal innerhalb der Toiletten eingesetzt werden. Betont wird, dass zumindest eine verfügbare Toilette vorhanden sei.

 

Herr Rösler sagt zu, dass der Bezirk gesprächsbereit sei, gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG an einer Lösung der Problematik zu arbeiten.