Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Auszug - Präsentation B-Plan Langenhorn 22 (ehem. AK O) 2. Bebauungsabschnitt Fachbereich Stadtgrün  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel
TOP: Ö 5.2
Gremium: Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel Beschlussart: vertagt
Datum: Mo, 14.09.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:03 - 22:10 Anlass: Sitzung
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Buller und N/MR 321 vom Fachbereich Stadtgrün erläutern den 2. Bauabschnitt

des B-Plans Langenhorn auf dem Gelände des ehem. AK Ochsenzoll.

 

Bisher ungepflegte Waldflächen sollen in Parkanlagen umgewandelt werden. Der Nadelholz geprägte Bestand soll durch Nachpflanzungen großteilig in Laub-Mischbestand überführt werden. Parkanlagen und Wohnbereiche sollen insgesamt verknüpft werden, so dass ein Pflege- und Entwicklungskonzept erarbeitet würde. Rundwege mit verschiedenen Zu- und Ausgängen sollen neu geschaffen werden. llungen seien u.a. zur Verkehrssicherung erforderlich. Gleichzeitig würden Maßnahmen zur Bestandspflege erfolgen.

 

 

rgerrunde

 

Ein Bürger zeigt Alternativen zum geplanten Weg auf und wird unterstützt von einer Bürgerin, die sowohl die Wegbreite von 3 m als auch die Freiflächen neben den Wegen kritisiert. Es sollten vielmehr Alternativen zur Abholzung geplant werden.

 

N/MR 321 erwidert, dass die Wegbreite im B-Plan festgesetzt sei und aufgrund des Begegnungsverkehrs nicht verschmälert werden könne. Auf Besonderheiten im Planungsgebiet werde aber eingegangen, so dass bspw. große Eichen, die dicht am barrierefrei geplanten Wegverlauf stehen rden, im Bestand erhalten blieben. Zusätzlich würden Bäume mit Stammumfang bis 25 cm neu gepflanzt.

 

Eine rgerin bittet darum, dass der Regionalausschuss noch keine Entscheidung treffen möge, sondern die geplante Bürgerveranstaltung am 30.09.2015 abgewartet werden solle, da diese anderweitig zur bloßen Informationsveranstaltung degradiert werden würde.

 

Gerade angesichts z.T. breiterer Schneisen als den heute präsentierten stelle sie die Standfestigkeit der verbleibenden Bäume infrage, so dass sie sich r eine neue Biotop-Kartierung ausspricht, um nach einer anschließenden Kosten-Nutzen-Analyse zu neuen Ergebnissen zu kommen, da sie sagt, dass der Mehrwert der Maßnahme angezweifelt werden dürfe, wenn in intaktes, dicht bewachsenes Waldgebiet eingegriffen werde.

 

Zwei Befürworter der Planung dagegen legen dar, dass bereits im ersten Bauabschnitt deutlich geworden sei, dass die Ökologie des Waldes trotz der Wegführung erhalten bleibe.

 

 

Politikerrunde

 

Auf Herrn Kranz Frage, ob der öffentliche Weg mit Beginn des Privatgrunds von Asklepios enden würde, erwidert N/MR 321, dass die Wegeführung mit Asklepios abgestimmt sei und ein privater Anschlussweg durch den Krankenhausbetreiber finanziert werde, auf dem dann ein grundsätzliches Wegerecht bestehe. Von dem Privatgrundstück werde jedoch kein Zugang in die Fibigerstraße geschaffen.

 

Gefragt nach dem Zeitplan zur Maßnahmeumsetzung führt er weiter aus, dass die Fällungen in dieser Fällsaison (Okt. 2015 Februar 2016) durchgeführt würden und sowohl der Wegebau auf öffentlichem wie privatem Grund (inklusive Nachpflanzungen) bis Herbst 2016 abgeschlossen sein sollen.

 

Herr Buller greift das Beteiligungsverfahren auf und legt dar, dass mit einleitenden Maßnahmen zur Umsetzung des B-Plans begonnen worden sei, der Bezirk aber weiterhin gesprächsbereit sei, zusätzliche Ausstattungswünsche in einem weiteren Schritt umzusetzen.

 

Mehrere Politiker argumentieren, dass sich ihre Fraktionen hinter die präsentierten Pläne stellen würden, die Kenntnisnahme aber wegen mehrerer Eingaben vorläufig vertagt werden nne, um die Bürgerveranstaltung abzuwarten. Dabei solle die Verwaltung auf die Inhalte der Eingaben per Mail reagieren.

 

Herr Buller entgegnet auf Frau Olszewskis Wortbeitrag, dass gewisse Wege im B-Plan fest vorgesehen seien, andere Verbindungen aber zusätzlich angeschlossen würden unter Berücksichtigung der angrenzenden Park- und Wohnanlage sowie der Wegebeziehungen zum öffentlichen Nahverkehr.

 

Zur Aktualisierung der Biotop-Kartierung hrt er aus, dass Gebäude vor längerer Zeit unter Beachtung der Kartierung gebaut worden seien, der Bezirk nun keine Zäune errichten würde und überdurchschnittlich aufforste, so dass die geplante Maßnahme nicht von einer Zerstörung des Biotops zeuge.

 

Die abschließende Kenntnisnahme wird vertagt.